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Wechsel­strom

Lesezeit: < 1 Minuten

Was ist Wechsel­strom bzw. AC-Strom?

Defini­tion

Wechsel­strom, auch als AC-Strom (AC ist die engli­sche Abkür­zung für „Alter­na­ting Current“) bezeichnet, ist elektri­scher Strom, der periodisch die Richtung wechselt. Dieser steht im Gegen­satz zum Gleich­strom (DC-Strom) der nur in eine Richtung fließt. Die übliche Wellen­form eines Wechsel­strom­kreises ist eine Sinus­welle, da diese die effizi­en­teste Energie­über­tra­gung bewirkt. In bestimmten Anwen­dungen werden jedoch auch andere Wellen­formen verwendet, wie z. B. Rechteckwellen.

Wechsel­strom wird von Genera­toren, Trans­for­ma­toren und einigen Arten von Elektro­mo­toren und Soleno­iden erzeugt. In Europa und den meisten Teilen Asiens beträgt die Wechsel­strom­fre­quenz 50 Hz, während sie in Nordame­rika und Teilen Asiens 60 Hz beträgt.

Ein Nachteil des Wechsel­stroms gegen­über dem Gleich­strom besteht darin, dass er Phasen­dif­fe­renzen zwischen verschie­denen Teilen eines Strom­kreises erzeugt, wodurch unerwünschte Ströme fließen, oder Daten­si­gnale verzerrt werden können; zum Beispiel können Audio­si­gnale, die über eine Wechsel­strom­lei­tung übertragen werden, verzerrt werden. Ein weiterer Nachteil ist, dass sich die von Wechsel­strom­quellen erzeugten Spannungen ständig ändern. So müssen z.B. elektro­ni­sche Geräte, die mit Wechsel­strom arbeiten, über Schalt­kreise verfügen, die mit diesen Änderungen umgehen können (so genannte Gleichrichtung).

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