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Power Purchase Agreement (PPA)

Lesezeit: 8 Minuten
Power Purchase-Agreement (PPA) Teaserbild
Power Purchase Agreements (kurz PPA´s) sind derzeit in aller Munde. Für Neuanlagen bieten Sie eine Alternative zu den staatlichen Förderungen (z.B. EEG), für Post-EEG Anlagen eine vorteilhafte Option des Weiterbetriebes nach dem Auslaufen des Förderzeitraumes.   Folgender Beitrag gibt einen Überblick über die genaue Bedeutung des Begriffs, die Ausprägungen und worauf Anlagenbetreiber achten sollten.

Was ist ein Power Purchase Agreement (PPA)?

Ablauf eines Power Purchase Agreement (PPA)
Ablauf eines Power Purchase Agreement (PPA)
Ein PPA bedeutet übersetzt „Stromkaufvereinbarung“ und ist im aktuellen energiewirtschaftlichen Kontext ein langfristiger Stromliefervertrag. Grundsätzlich sind PPA´s technologieneutral – sie regeln den Verkauf von Strom zwischen zwei Parteien. Das Vertragsverhältnis kann entweder zwischen Energieerzeugern und Energiehändlern, zwischen Energieerzeugern und Endverbrauchern oder zwischen Energiehändlern und Endverbrauchern geschlossen werden. In der aktuellen öffentlichen Diskussion wird über PPA´s von erneuerbaren Energien Anlagen (EE-Anlagen) gesprochen. Dieses Verständnis gilt auch für den vorliegenden Glossarbeitrag. Vertraglich zugrunde liegende Strommengen werden demnach nicht durch konventionelle Kraftwerke, sondern durch EE-Anlagen erzeugt. Charakteristisch für PPA´s sind die Modalitäten der Energielieferung, die vergleichsweise langen Laufzeiten und die Risikoverteilung zwischen den Vertragspartnern. Im Unterschied zur Direktvermarktung ist die staatliche Förderung nicht Bestandteil eines PPA. Ein PPA wird i.d.R. zwischen zwei „freien“ Akteuren geschlossen und ein fester Vergütungssatz über einen vertraglich festgelegt Zeitraum wird vereinbart. Neben einem Festpreis können die Vertragsparteien jedoch auch einen flexiblen Preis, bspw. durch eine Börsenpreisbindung (Spotpreise), vereinbaren. Dadurch soll dem Anlagenbesitzer Planungssicherheit bei der Refinanzierung einer Investition in EE-Anlagen oder dem Post-EEG Betrieb gegeben werden. Da es sich um einen bilateralen Vertrag handelt, können die PPA´s unterschiedlichste Ausprägungen haben und individuell auf die Vertragspartner abgestimmt werden. Anders als in Deutschland sind PPA´s in den USA und bereits auch anderen europäischen Ländern schon weit verbreitet. Vor allem die großen Player im Markt wie Google, Microsoft, Facebook oder Johnson&Johnson setzen bereits eine Weile auf das Modell. Diese gehören auch zu den gut 200 namhaften Unternehmen, die sich der Initiative „RE100“ angeschlossen und somit zu 100% Ökostrom verpflichtet haben. Es ist anzunehmen, dass mit der absinkenden staatlichen Förderung, dem nahenden Auslaufen des 20-jährigen EEG-Förderzeitraums und dem regulatorischen Aufwand PPA´s immer mehr in den Fokus rücken.

Welche Vertragsparteien sind bei einem Power Purchase Agreement (PPA) involviert?

Beim Abschluss eines Stromliefervertrags sind in der Regel zwei Parteien involviert. Zum einen der Stromabnehmer (buyer), ein Unternehmen, das mit Strom seine eigenen Bedürfnisse oder, im Falle eines Lieferanten, das seiner Kunden zufriedenstellt. Zum anderen der Erzeuger (seller), der das Projekt i.d.R. initiiert.  Beide Vertragsparteien verkaufen bzw. kaufen vertraglich festgehaltene Strommengen voneinander.

Welche Vertragslaufzeiten hat ein Power Purchase Agreement (PPA)?

Bereits zu Beginn des Beitrages werden PPA´s als langfristige Stromlieferverträge bezeichnet. Das Wort langfristig beschreibt das Thema Vertragslaufzeit sehr treffend. Bei der Refinanzierung einer Investition in eine Neuanlage beträgt die Dauer eines solchen Vertrages meist zwischen mindestens fünf und 20 Jahre. Handelt es sich bei dem Vertragsgegenstand um eine Bestandsanlage, welche bereits durch das Erneuerbare Energie Gesetz (EEG) subventioniert wurde, kann im Anschluss durch ein PPA der Weiterbetrieb gesichert werden. Die Vertragslaufzeiten bei Post-EEG Anlagen betragen je nach Anlagentechnik und Zustand der Anlagen meist zwischen ein und fünf Jahren.  

Welche Arten von Power Purchase Agreements (PPA) gibt es?

Dass die Vertragsausgestaltung von PPA´s äußerst vielfältig ist, zeigen die vorigen Zeilen. Diese Tatsache erschwert die Definition der verschiedenen Arten von PPA´s.

Wenn Strom nicht selbst verbraucht, sondern an Dritte weitergegeben wird – wie es z.B. Stadtwerke oder das Virtuelle Kraftwerk der EnBW als Direktvermarkter macht – so spricht man üblicherweise von einem Utility. Weiterhin gibt es Corporate PPA´s, die mit den Letztverbrauchern, (Großkunden oder Großabnehmer), direkt abgeschlossen werden (deshalb auch oft „direct PPA“ genannt. Der Strom wird direkt an einen Verbraucher geliefert). Hier wird der Strom also unmittelbar vom EE-Produzenten an den Endabnehmer geliefert, was oftmals ohne die Nutzung des öffentlichen Stromnetzes stattfindet (betrifft nur On-site PPA´s). Die Corporate PPA´s können nochmals in verschiedene Arten aufgeteilt werden: 
Man nennt die ersten drei Arten auch physische PPA´s, die sich lediglich hinsichtlich des Lieferweges unterscheiden. Weiterhin gibt es synthetische PPA´s, auch financial PPA´s genannt. Bei dieser Form wird der Strom nicht physisch, sondern virtuell geliefert. Der Handel des grünen Stroms verläuft hier klassisch, also vor allem über die Strombörse, wobei Marktpreisrisiken des Stroms vertraglich abgesichert werden und die Eigenschaft der Stromlieferung durch Herkunftsnachweise gekennzeichnet ist.

Welche Anwendungsfälle bei Power Purchase Agreements (PPA) in Deutschland gibt es – Post-EEG oder Neubau?

Grundsätzlich gibt es in Deutschland aktuell zumeist zwei Anwendungsfälle für das Thema PPA. Zum einen betrifft das Modell Anlagen, deren EEG Förderung ausläuft und somit vor der Frage stehen, wie es weitergehen soll. Zum anderen geht es um Neubauanlagen, die ohne EEG-Förderung gebaut werden sollen.

Ist ein Power Purchase Agreement (PPA) für Post-EEG-Anlagen möglich?

2021 werden die ersten Anlagen keine EEG-Förderung mehr vom Staat erhalten, was auch mit dem mittlerweile populären Begriff „Post-EEG-Welle“ verbildlicht wird. Zwischen 2021 und 2031 werden rund 900.000 Anlagen aus der EEG-Förderung fallen – darunter viele Kleinanlagen. Eine Möglichkeit ist es in diesem Fall, durch das Abschließen eines PPA weiterhin Erlöse für die abgeschriebenen oder finanzierte EE-Anlagen zu erzielen, diese somit weiterzutreiben und noch dazu die Energiewende weiterhin anzutreiben. Der Startschuss für diese Art Finanzierung wird 2021 sein und vorwiegend eine kürzere Vertragslaufzeit von etwa 1 bis 5 Jahren betragen.

Ist ein Power Purchase Agreement (PPA) für Neuanlagen sinnvoll?

PPA´s sind nicht nur beim Thema Post-EEG interessant, sondern vor allem auch bezüglich des Baus von neuen Anlagen, um diese außerhalb der EEG-Förderung finanzieren oder bauen zu können. Da sich solche Projekte i.d.R. über einen längeren Zeitraum erstrecken und mit großen Investitionen verbunden sind, spricht man bei diesem Anwendungsfall meist von 5-20 Jahren Vertragslaufzeit. Im Fall einer Fremdfinanzierung kommt hier zu den üblichen zwei Parteien, die ein PPA abschließen, noch ein Dritter wichtiger dazu: Die Bank bzw. der Finanzierer. Denn am Ende hat bei solch großen Projekten immer die Bank ein entscheidendes Mitspracherecht, wenn es um die Vergabe von Kapital,somit die Realisierung von Projekten geht.  

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Welche Gründe gibt es für Power Purchase Agreements?

Bisher wurden PPA-Verträge schwerpunktmäßig in den USA, in Großbritannien, Norwegen, Schweden und Niederlande abgeschlossen, aber auch in Deutschland werden vermehrt Vertragsabschlüsse bekannt gegeben. Aufgrund der vielseitigen Ausgestaltungsmöglichkeiten der Verträge gibt es sowohl bei den Erzeugern als auch bei den Energieabnehmer verschiedene Beweggründe für einen PPA. Zu den häufigsten gehören die Refinanzierung einer Investition in eine EE-Neuanlage oder die Anschlussfinanzierung einer auslaufenden EEG-Anlage. Somit wird der Weiterbetrieb dieser Anlagen ermöglicht, die wiederum zu einer erneuerbaren Stromerzeugung beitragen. Zudem ist es durch PPA´s möglich, dass Verbraucher direkt mit EE-Strom beliefert werden können.

Was sind die Vor- und Nachteile bei Power Purchase Agreements (PPA)?

PPA´s bieten Vorteile, von denen bereits einige im vorliegenden Glossar aufgegriffen wurden. Jedoch können sich je nach Regulierung oder Marktsituation auch Nachteile für die verschiedenen Beteiligten ergeben. Positive sowie auch negative Aspekte haben wir im Folgenden etwas genauer für Sie beleuchtet. 
Vor- und Nachteile eines Power Purchase Agreement (PPA)
Vor- und Nachteile eines Power Purchase Agreement (PPA)

Was sind die Vorteile von Power Purchase Agreements (PPA)?

Durch PPA´s, bzw. den Erwerb von Herkunftsnachweisen, kann ein Unternehmen seinen ökologischen Fußabdruck verbessern sowie durch die ökologische Nachhaltigkeit dieser die eigene Marke bilden bzw. stärken. Nicht nur die aktive Teilhabe an der Energiewende, sondern auch die finanziellen Aspekte sprechen für PPA´s. Denn sie können eine langfristige Preisabsicherung bzw.  Kalkulationssicherheit bieten und bilden außerdem die Grundlage für die Finanzierung neuer EE-Projekte. Derzeit besonders prominent ist die Post-EEG-Debatte, da ab 2021 der EEG-Förderzeitraum auslaufen wird. Deshalb gewinnen gerade PPA´s als vielversprechendes Geschäftsmodell an Bedeutung. So bieten die vielseitigen Stromlieferverträge eine finanzielle Absicherung des Weiterbetriebs bestehender Anlagen. Auch stellen sie für Unternehmen ein Kundenbindungsinstrument durch die Vergütungsfortführung nach dem EEG dar. Durch standardisierte Verträge ergibt sich ein weiterer Vorteil: Komplexität kann in der Abwicklung reduziert werden. Verbrauchern von Strom aus PPAs wird eine vertragliche Absicherung gegen steigende Strompreise geboten. Auf der anderen Seite können Anlagenbetreiber auf eine Teilnahme an den aufwendigen Ausschreibungen für die EEG-Förderung verzichten, da man den Strom direkt an den PPA-Partner verkauft und somit autark von den Förderregimen ist.

Was sind die Nachteile von Power Purchase Agreements (PPA)?

Neben den vielen Vorteilen von PPA´s gibt es auch einige Nachteile, die nicht außer Acht gelassen werden sollten. Aufgrund der Komplexität der Verträge benötigt die Erstellung von PPA´s oft viel Zeit sowie Absprache, um einen tatsächlichen Vertragsabschluss zu erzielen. Zum einen können die langfristigen Verträge vor allem ein Vorteil sein, zum anderen jedoch bringt das auch Nachteile mit sich: zukünftige Preisentwicklungen müssen im Voraus prognostiziert werden und das Risiko einer davon abweichenden Entwicklung fair auf die Vertragsparteien verteilt werden. Deshalb beinhalten Festpreisverträge einen Risikoabschlag. Übernimmt man einen Teil der Risiken selbst, z.B. in Form eines Spotpreisvertrages, unterliegt man zu einem gewissen Maße den Marktpreisschwankungen (was jedoch auch eine Chance sein kann). Als ein weiterer Nachteil, der allerdings stark von den Vertragsbedingungen abhängt, sollte auch die fluktuierende Stromproduktion insbesondere von Photovoltaik- und Windanlagen erwähnt werden. Denn stehen eventuell nicht die lange im Voraus vereinbarten und somit erwarteten Strommengen zum Lieferzeitpunkt zur Verfügung, müssen Anlagenbetreiber dies finanziell oder physisch ausgleichen können oder an eine dritte Partei, wie bspw. einen Stromhändler, auslagern.   

Welche Beispiele gibt es für Power Purchase Agreements (PPA)?

Vor allem die USA, aber auch europäische Länder wie Norwegen, Irland, Portugal oder Schweden sind in Sachen PPA´s Vorreiter. Hiermit geben wir einen kleinen Überblick über Beispiele von bereits abgeschlossenen PPA´s im Bereich Photovoltaik und Wind. 
Abgeschlossene Power Purchase Agreements weltweit
Abgeschlossene Power Purchase Agreements weltweit

Wie sehen Power Purchase Agreements (PPA) in Deutschland aus?

Bei uns in Deutschland gilt das Thema PPA oft noch als hinterher hinkend. Das kommt mitunter auch dadurch zustande, dass hierzulande ganz andere Förderstrukturen für erneuerbare Energien bestehen. Jedoch werden PPA´s in kommender Zeit auch hier immer relevanter werden. In ihrer Vorreiterrolle hat die EnBW AG bereits 2019 das erste PPA in Deutschland für eine Vertragsdauer von 15 Jahren mit der Energiekontor AG abgeschlossen. Es handelt sich um einen 0,08 GW großen Solarpark in Mecklenburg-Vorpommern, der ohne staatliche Förderungen errichtet wird und dessen Inbetriebnahme für Ende 2020 geplant ist. Jährlich soll dieser etwa 88 GWh produzieren. Über die gesamte Vertragslaufzeit sind das rund 1,3 TWh.

Wie sehen Power Purchase Agreements (PPA) in den USA aus?

Von Google abgeschlossene Power Purchase Agreements in den USA
Von Google abgeschlossene Power Purchase Agreements in den USA

In den USA boomt der Markt für PPA´s, mit dem klaren Fokus auf Corporate PPA´s. Ein bekanntes Beispiel ist Google. In seiner Unternehmensstrategie hat das Unternehmen festgelegt, sich nur noch mit Strom aus Erneuerbaren Energien zu versorgen. Das tut es laut eigenen Angaben schon seit 2017. Mit diesem klaren Bekenntnis zur Nachhaltigkeit hat Google eine Vielzahl an PPA´s abgeschlossen – von in Summe etwa 1,8 GW.

Den ersten PPA in den USA hat allerdings Amazon in Texas abgeschlossen. Das Unternehmen hat von einer Wind Farm mit 0,25 GW etwa 90% des Outputs eingekauft. Auch Johnson & Johnson hat 2016 einen 12 Jahres PPA-Vertrag abgeschlossen.

Wie sehen Power Purchase Agreement (PPA) in Skandinavien aus?

Skandinavien ist, was das Thema PPA´s betrifft, ebenfalls hoch im Kurs. In den vergangenen zwei Jahren wurden allein dort PPA´s für eine Kraftwerksleistung von rund 4,3 GW abgeschlossen. Darunter befindet sich auch der weltweit bislang größte PPA-Abschluss, mit dem sich der norwegische Aluminiumhersteller Norsk Hydro für 19 Jahre den Strom aus dem schwedischen 0,65 GW Onshore-Windpark „Markbygden“ sichert.

Wie sehen Power Purchase Agreement (PPA) in Spanien aus?

Auch in Spanien wurden PPA´s in den letzten Jahren immer bedeutender. Erst kürzlich haben Luxcara und ein schweizer Energieunternehmen mit dem Solarprojekt Guillena-Salteras ein PPA abgeschlossen. Das Solarprojekt Guillena-Salteras befindet sich in Andalusien, nördlich von Sevilla, einer der sonnenreichsten Regionen Europas. Mit einer Leistung von etwa 0,12 GW wird der Solarpark rechnerisch mehr als 53.000 spanische Haushalte mit Solarstrom versorgen können. Luxcara hat das Solarprojekt Guillena-Salteras im Dezember 2018 für ein Portfolio für institutionelle Investoren akquiriert. Der Bau des Projektes begann direkt nach der Akquisition und verläuft nach Unternehmensangaben plangemäß. Der Produktionsstart ist für die erste Hälfte des Jahres 2020 geplant.

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