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Partner für die Batterie-Projektierung

Wir arbeiten mit namhaften Partnern zusammen, um Ihnen eine indivi­du­elle Lösung für die Projek­tie­rung Ihres Batte­rie­pro­jekts anzubieten.

Infor­mieren Sie sich über die Angebote der Projekt­ma­nage­ment-Partner und nehmen Sie direkt Kontakt auf, um den Start der Batte­rie­ver­mark­tung nicht zu verzögern.

Anlagearten 

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Unter­stüt­zung bei der Anlagenzertifizierung
Optio­nale Unter­stüt­zung bei der Innovationsausschreibung
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Bei IBC SOLAR sind Sie bestens aufge­hoben, wenn es um anspruchs­volle Batte­rie­spei­cher- und Photo­vol­ta­ik­pro­jekte geht.

Seit über 40 Jahren gestaltet IBC SOLAR die Entwick­lung der Photo­vol­taik als Quelle für regene­ra­tive Energie entschei­dend mit und ist einer der Pioniere in Sachen Solar- und Speicherlösungen.

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Wir bieten innova­tive, nachhal­tige Energie­spei­cher­lö­sungen für Großspei­cher­pro­jekte, sowohl für Behind-the-Meter als auch Front-of-the-Meter Anwendungsfälle.

Mehr als nur Strom­spei­cher: Wir bieten maßge­schnei­derte Beratung, Full-Service-Pakete in mehreren Service­le­veln und Rund-um-die-Uhr-Support. Ihr zuver­läs­siger Ansprech­partner sorgt für höchste Serviceverfügbarkeit. 

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Wir sind ein full EPC für schlüs­sel­fer­tige PV-Kraft­werke und Großbatteriespeicher-Anlagen.


Wir reali­sieren bereits seit 10 Jahren Anlagen für Energie­ver­sorger, Stadt­werke, Indus­trie, Gewerbe, Freiflä­chen und Landwirtschaft.

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solmo­tion plant, reali­siert und betreut Photo­vol­taik- und Batte­rie­spei­cher­sys­teme – indivi­duell, effizient und zukunfts­si­cher. Ob Eigen­heim, Gewerbe, Indus­trie, oder Landwirt­schaft: Wir bieten maßge­schnei­derte Komplett­lö­sungen aus PV, Speicher­sys­temen, Ladeinfra­struktur und Energiemanagement.

Als Partner von Landwirten und Flächen­ei­gen­tü­mern entwi­ckeln wir leistungs­starke Konzepte für Freiflä­chen- und Agri-PV. Inves­toren profi­tieren von sehr guten Renditen bei PV-Großan­lagen und Batte­rie­spei­chern (BESS). Entwick­lung, Bau, Technik, Betriebs­füh­rung und Finan­zie­rungs­kon­zept – alles aus einer Hand.

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Kontakt 

Ihre Schritte in die Batterievermarktung 

Ihre Schritte bis zur Batterievermarktung
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FAQ zur Batteriespeichervermarktung

Allge­meine Fragen 

Eignet sich mein Speicher für die Batteriespeichervermarktung? 

Für die Vermark­tung Ihres Batte­rie­spei­chers sollte dieser als Richt­wert basie­rend auf unseren Erfah­rungen mindes­tens 1 MW vermarkt­bare Leistung bzw. 1 MWh Speicher­ka­pa­zität besitzen, um auch an allen relevanten Märkten einschließ­lich der Regel­en­ergie teilnehmen zu können. Wichtiger als die Größe, ist jedoch der ausschließ­liche Zweck des Einsatzes an den Strom­märkten, d.h. ohne indus­tri­ellen Eigen­ver­brauch oder andere lokale Anwen­dungs­fälle im Hintergrund.

Was sind die Erfah­rungen, ob Batte­rie­spei­cher hinsicht­lich Techno­logie, Geschäfts- und Vergü­tungs­mo­dell von Banken finan­ziert werden? 

Die Erfah­rung zeigt, dass finan­zie­rende Banken bezüg­lich dem Thema Batte­rie­spei­cher oft (aber nicht immer) erlös­seitig und techno­lo­gie­be­zogen gewisse Sicher­heiten für eine Finan­zie­rung fordern. Durch entspre­chende Vergü­tungs­mo­delle mit garan­tierten jährli­chen Mindest­ver­gü­tungen, der Einhal­tung von indivi­du­ellen projekt­spe­zi­fi­schen Restrik­tionen bei der Fahrweise, ausge­wie­sener langjäh­riger Erfah­rung und Kompe­tenz in der techni­schen Betriebs­füh­rung und einem starken Partner wie der EnBW mit hoher Banka­bi­lity im Hinter­grund kann den Anfor­de­rungen der finan­zie­renden Banken oft hinrei­chend entspro­chen werden.

Ich betreibe noch keinen Batte­rie­spei­cher aber plane ein solches Projekt in Zukunft zu reali­sieren. Wie kann ich auch in diesem Fall von den Batte­rie­sys­tem­lö­sungen profitieren? 

Über unsere ausge­wie­sene Kompe­tenz in der Planung, Reali­sie­rung und dem Betrieb von Batte­rie­spei­chern unter­stützt die EnBW Sie gerne auch bei der Planung, Ausle­gung und Wirtschaft­lich­keits­be­rech­nung Ihres Batteriespeicherprojekts.

Wie verdiene ich Geld in der Batterievermarktung?

Die EnBW handelt den Strom auf verschie­denen Märkten, die alle in der Rubrik “Strom­märkte” erklärt werden.
Dabei gibt es zwei verschie­dene Konzepte.

  1. Arbitrage-Handel auf den Spotmärkten (Großhan­dels­märkten):
    Hier geht es darum, Preis­un­ter­schiede auszu­nutzen. In Zeiten niedriger Preise lädt die Batterie und in Zeiten hoher Preise wird der Strom mit Gewinn verkauft.

    Die Preis­dy­namik wird an folgendem Beispiel erklärt:

    • Niedrige Preise während der Mittags­stunden: Mittags, insbe­son­dere an sonnigen Tagen, produ­zieren Solar­an­lagen in Deutsch­land viel Strom, was zu einem hohen Angebot am Spotmarkt führt.
      Außerdem ist die Nachfrage geringer, da die Menschen nicht zu Hause sind und beispiels­weise weniger Energie für Licht gebraucht wird.
      Eine geringe Nachfrage und ein hohes Angebot führt auf den Spotmärkten zu niedrigen Preisen. In den Mittags­stunden lohnt es sich daher oft, Strom billig einzu­kaufen und in der Batterie einzuspeichern.
    • Hohe Preise während der Abend­stunden: Abends sinkt die Produk­tion aus erneu­er­baren Quellen wie Solar­energie, da die Sonne unter­geht. Auch die Windpro­duk­tion kann je nach Wetter­lage schwanken.
      Gleich­zeitig steigt die Nachfrage nach Strom, wenn die Menschen nach Hause kommen, kochen, Licht einschalten und mögli­cher­weise auch Klima­an­lagen oder Heizungen nutzen.
      Die Kombi­na­tion aus niedrigem Angebot und hoher Nachfrage führt zu einem Anstieg der Strom­preise. In dieser Zeit kann die in Batte­rie­spei­chern gespei­cherte Energie oft zu einem höheren Preis am Spotmarkt verkauft werden.
  2. Handel auf den Regel­en­er­gie­märkten:
    Die Regel­en­er­gie­märkte sind für die Netzsta­bi­li­sie­rung zuständig. In den Batte­rien gespei­cherte Energie wird dazu verwendet, um das Strom­netz zu stabilisieren.
Wie lange dauert die Reali­sie­rung eines Projektes? Also von Anfrage bis Inbetriebnahme?

Die Dauer der Reali­sie­rung eines Batte­rie­spei­cher­pro­jektes kann sehr unter­schied­lich sein, abhängig von ihrem Projekt­status. Die Erfah­rung zeigt, dass mit Vorliegen aller Geneh­mi­gungen, Netzzu­sage und Finan­zie­rung zwischen Bestel­lung beim Liefe­ranten und Inbetrieb­nahme ein- bis einein­halb Jahre liegen können. Das liegt vor allem an der zum Teil sehr langen Liefer­zeit von Batterie, Trafo und Wechsel­richter, welche alleine schon 30-40 Wochen betragen kann, aber auch an der anschlie­ßenden Bauphase selbst.

Gibt es die Möglich­keit “klein” anzufangen und das Batte­rie­spei­cher­pro­jekt im Nachhinein zu skalieren?

Aus Sicht der EnBW gibt es damit kein Problem, solange Fläche und Netzan­schluss vorhanden sind.

Vermarktet die EnBW auch Batte­rie­spei­cher außer­halb Deutschlands?

Als EnBW bieten wir Batte­rie­ver­mark­tungs­lö­sungen auch in Großbri­tan­nien an. Zusätz­lich prüfen wir aktuell den Einstieg in die Märkte anderer europäi­scher Länder.

Was ist der Multi-Market-Ansatz?

Bei der Vermark­tung von Batte­rie­spei­chern reicht es heutzu­tage wirtschaft­lich nicht mehr aus, die Batterie alleine in einem einzigen Markt einzu­setzen. Um das maximale Erlös­po­ten­zial mit Ihrem Batte­rie­spei­cher zu erzielen, sollte ein Multi-Market-Ansatz verfolgt werden. In diesem wird ein Batte­rie­spei­cher über verschie­dene Märkte wie die Spotmärkte, Day-Ahead und Intraday (Arbitrage) sowie die Regel­en­ergie (Primär- und Sekun­dä­re­gel­re­serve) einge­setzt. Hierbei wird auf Basis intel­li­genter Algorithmen des Vermark­ters täglich und unter­tägig auf Basis von Preis­pro­gnosen und einer Optimie­rung laufend neu entschieden, in welchen Stunden des jewei­ligen Tages die Batterie am besten in welchem Markt einge­setzt wird, um das maximale Erlös­po­ten­zial zu realisieren.

Bei einer Intraday-Vermark­tung wird ein „Stand-alone“ Speicher mehr belastet als bei einer Vermark­tung in der Regel­en­ergie. Wer sichert mir zu, dass die Batterie durch die höhere Beanspru­chung nicht zu schnell „kaputt­ge­fahren“ wird? 

 

Die höhere zykli­sche Beanspru­chung der Batterie im konti­nu­ier­li­chen Intraday-Handel etwa gegen­über der Regel­en­ergie ist richtig. Damit der Speicher hierdurch nicht zu schnell degra­diert und sein Lebens­ende früher als in der Ausle­gung geplant erreicht, bieten wir zum Beispiel Sicher­heiten durch eine indivi­duell festge­legte Anzahl an jährli­chen nutzbaren Volla­de­zy­klen und vertrag­lich indivi­duell verein­barte Zykluskosten.

Techni­sche Fragen

Was bedeutet Round-Trip-Efficiency?

Die Round-Trip-Effici­ency (RTE) beschreibt den Gesamt­wir­kungs­grad des Batte­rie­spei­chers. Er gibt an, wie viel der ursprüng­lich gespei­cherten Energie nach einem vollstän­digen Lade- und Entla­de­zy­klus (Volla­de­zy­klus) wieder nutzbar ist. Es ist ein Maß dafür, wie effizient die Batterie Energie speichert und wieder abgibt.

Aus Sicht des Vermark­ters ist vor allem die Round-Trip-Effici­ency bezogen auf den Netzan­schluss relevant. Dies ist wichtig um zu bestimmen, welche Gesamt­ver­luste ein Speicher­vor­gang z.B. im Rahmen eines Handels­ge­schäftes an den Strom­märkten hat, da hier u.a. auch Leitungs­ver­luste mit berück­sich­tigt werden.

Was ist die C-Rate und was bedeutet sie?

Die C-Rate ist eine Kennzahl, um die Lade- oder Entla­de­ge­schwin­dig­keit einer Batterie im Verhältnis zu ihrer Gesamt­ka­pa­zität zu beschreiben.
Wenn eine Batterie eine C-Rate von 1C (“1h-System”) hat, bedeutet das, dass sie inner­halb von einer Stunde vollständig geladen oder entladen werden kann.
Eine C-Rate von 0,5C (“2h-System”) bedeutet, dass die Batterie inner­halb von zwei Stunden vollständig geladen oder entladen werden kann.
Bei einer C-Rate von 2C würde die Batterie in 30 Minuten vollständig geladen oder entladen werden.

Die C-Rate hat einen Einfluss auf die Lebens­dauer und die Effizienz:
Hohe Lade- und Entla­de­raten führen zu stärkeren chemi­schen Reaktionen und erhöhter Wärme­ent­wick­lung, was die Materia­lien der Batterie stärker beansprucht und zu schnel­lerem Kapazi­täts­ver­lust und gerin­gerer Lebens­dauer führen kann. Zusätz­lich sinkt die Effizienz, da Energie in Form von Wärme verloren geht.

Fragen zu unseren Anlagenkonstellationen

Was ist der Unter­schied zwischen Stand-alone Batte­rie­spei­chern, Co-Location in der Innova­ti­ons­aus­schrei­bung oder förderfrei?

„Stand-alone“ Speicher besitzen einen eigenen Netzan­schluss und teilen sich diesen nicht mit einem Solar- oder Windpark. Batte­rie­spei­cher in Co-Location wiederum besitzen einen gemein­samen Netzan­schluss mit einem Solar- oder Windpark. Für diese Anlagen­kom­bi­na­tionen ist es möglich, eine EEG-Förde­rung im Rahmen der Innova­ti­ons­aus­schrei­bung zu erhalten. Sie können aber auch außer­halb der Innova­ti­ons­aus­schrei­bung förder­frei errichtet werden.

Was ist Co-Location und wann bietet sie sich an? 

Co-Location bedeutet immer ein Batte­rie­spei­cher in Verbin­dung mit einer EE-Anlage. Für Co-Location gibt es zwei Möglich­keiten: Zum einen die Förde­rung im Rahmen der Innova­ti­ons­aus­schrei­bungen, dies gilt aller­dings nur für Neuan­lagen. Zum anderen eine förder­freie Reali­sie­rung, z. B. durch die Nachrüs­tung von Batte­rien an Bestands­an­lagen. Co-Location bietet zahlreiche Vorteile: Zum einen kann sie bereits bestehende Flächen in Anspruch nehmen (nur förder­frei), außerdem erfor­dert sie nur ein Geneh­mi­gungs­ver­fahren und besitzt gerin­gere Kosten pro Assets. Zudem sind Syner­gien in der Betriebs­füh­rung möglich, sowie Entlas­tung beim Netzan­schluss (z. B. durch Einspeisebegrenzung).

Welche Laufzeiten haben die Vermarktungsverträge?

Wir bieten für „Stand-alone“ und Co-Location Speicher standard­mäßig Vermark­tungs­ver­träge inner­halb des liquiden Horizonts von einem bis hin zu fünf Jahren an. In Einzel­fällen sind jedoch auch Gespräche über eine längere Laufzeit bis maximal 10 Jahre möglich. Für Parks im Rahmen der Innova­ti­ons­aus­schrei­bung bieten wir standard­mäßig Vertrags­lauf­zeiten von ein bis fünf Jahren an.

Fragen zu den verschie­denen Strommärkten

Auf welchen Märkten wird der Strom der Batte­rie­ver­mark­tung gehandelt?

Wir handeln an den kurzfris­tigen Spotmärkten (Day Ahead & Intraday) und auf den Regel­en­er­gie­märkten (Primär­re­gel­leis­tungs- & Sekundärregelleistungsmarkt).

Was ist der Spotmarkt für den Stromhandel?

Der Spotmarkt im Strom­handel ist ein Handels­platz, an dem Strom für die Liefe­rung u.a. am selben Tag (Intraday-Markt) oder für den nächsten Tag (Day-Ahead-Markt) gehan­delt wird. Dabei treffen Angebot und Nachfrage direkt aufein­ander. Der Spotmarkt ist ein wesent­li­cher Bestand­teil des Energie­marktes und spielt eine zentrale Rolle bei der Preis­bil­dung und dem Ausgleich von Angebot und Nachfrage im Strom­netz.
Für den Handel von Strom in der Europäi­schen Union gibt es u.a. die Strom­börse “European Power Exchange” (EPEX SPOT) in Paris. Dieser Strom-Spotmarkt belie­fert viele europäi­sche Länder. Neben Deutsch­land und Luxem­burg, die eine Preis­zone bilden, liefert die EPEX Spot auch Strom an Öster­reich, die Schweiz, Frank­reich, Belgien, Dänemark, die Nieder­lande, Schweden, Norwegen, Finnland, Polen und das Verei­nigte Königreich.

Was ist der Day-Ahead-Markt?

Am Day-Ahead-Markt werden Strom­lie­fe­rungen für jede Stunde des Folge­tages (0 bis 24 Uhr) gehan­delt. Käufer und Verkäufer müssen im Rahmen einer Auktion ihre Gebote bis 12 Uhr des Vortages abgeben. Die Börse ermit­telt dann aus den abgege­benen Geboten den Markt­preis und veröf­fent­licht täglich um 12:40 Uhr die entspre­chenden Zuschläge.
Aus der Schnitt­menge von angebo­tener und nachge­fragter Strom­menge ergibt sich schließ­lich der für alle Anbieter gleicher­maßen geltende Einheits­preis, auch Market Clearing Price (MCP) genannt, für das jewei­lige Produkt des Day-Ahead-Handels (z. B. für eine konkrete Stunde des Folge­tages). Der MCP ist im Wesent­li­chen das letzte Gebot, das im Rahmen der Auktion einen Zuschlag erhält. Dieses letzte und damit teuerste Gebot bestimmt letzt­lich den Strom­preis, den alle Markt­teil­nehmer für das jewei­lige Produkt zahlen. Dieses Preis­be­stim­mungs-Verfahren wird auch “Merit-Order” genannt.

Was ist der Intraday-Markt?

Der Intraday-Markt ist ein Teil des Strom­han­dels­marktes, auf dem Strom inner­halb eines Tages gehan­delt wird. Er bietet Flexi­bi­lität für Strom­erzeuger, Strom­händler und Verbrau­cher, um auf kurzfris­tige Schwan­kungen in Angebot und Nachfrage zu reagieren. Zum Beispiel können unvor­her­ge­se­hene Ereig­nisse wie plötz­liche Wetter­än­de­rungen oder techni­sche Störungen in Kraft­werken ausge­gli­chen werden.
Der Handel erfolgt dabei sowohl für Stunden-, als auch insbe­son­dere Viertel­stun­den­pro­dukte und besteht aus einer Intraday-Auktion sowie einem konti­nu­ier­li­chen Intraday-Markt.

Was ist der Unter­schied zwischen der Intraday-Auktion und dem konti­nu­ier­li­chen Intraday Handel?

Bei der Intraday-Auktion geben Markt­teil­nehmer ihre Gebote zu festge­legten Zeitpunkten ab, und der Preis wird für alle erfolg­rei­chen Gebote nach dem Merit-Order-Verfahren einheit­lich bestimmt, äquiva­lent wie bei der Day-Ahead-Auktion auch. Die Intraday-Auktion bietet gegen­über der Day-Ahead-Auktion eine struk­tu­rier­tere Möglich­keit zum Handel, da bei der Intraday-Auktion auch Viertel­stun­den­pro­dukte gehan­delt werden können, jedoch ohne die Flexi­bi­lität für kurzfris­tige Anpas­sungen. Intraday-Auktionen finden jeweils um 15 Uhr und um 22 Uhr am Vortag sowie um 10 Uhr am Liefertag statt.

Im Gegen­satz dazu ermög­licht der konti­nu­ier­liche Intraday-Handel den Markt­teil­neh­mern, Strom in Echtzeit konti­nu­ier­lich und rund um die Uhr zu handeln. Trans­ak­tionen werden sofort ausge­führt, sobald Angebot und Nachfrage überein­stimmen, was eine hohe Flexi­bi­lität bietet. Ab 16 Uhr des Vortages können jeweils die neuen Handels­pro­dukte für den Folgetag gehan­delt werden, und das bis 5 Minuten vor Liefer­zeit­punkt. Die Preise variieren ständig und spiegeln die aktuellen Markt­be­din­gungen wider.

Was sind die Regelenergiemärkte?

Regel­en­ergie ist Energie, die kurzfristig bereit­ge­stellt wird, um das Strom­netz stabil zu halten. Diese Energie wird benötigt, wenn es im Strom­netz zu Abwei­chungen zwischen Erzeu­gung und Verbrauch kommt. Ein stabiles Strom­netz erfor­dert eine konstante Netzfre­quenz (in Europa 50 Hz), und jede Abwei­chung von dieser Frequenz kann zu Netzin­sta­bi­li­täten oder sogar Strom­aus­fällen führen.

Je nachdem, wie schnell die Regel­en­ergie für den Ausgleich der Netzfre­quenz­schwan­kungen bereit­ge­stellt werden muss, unter­scheidet man die Primär­re­gel­en­ergie, die Sekun­där­re­gel­en­ergie sowie die Minutenreserve.

Diese drei Märkte für Regel­en­ergie werden von den vier deutschen Übertra­gungs­netz­be­trei­bern (ÜNB) organi­siert und verwaltet (www.regelleistung.net). Um Regel­en­ergie zu erbringen, werden von den ÜNBs beson­dere Anfor­de­rungen an die jewei­lige Anlage gestellt, welche inner­halb eines definierten Verfah­rens geprüft werden (sogenannte “Präqua­li­fi­ka­tion”).

Wieso sind gerade Batte­rien so gut für Regelmärkte?
  • Schnelle Reakti­ons­zeiten: Batte­rien können inner­halb von Milli­se­kunden Energie bereit­stellen oder aufnehmen, was sie ideal für Primär­re­gel­en­ergie macht.
  • Zwei-Wege-Funktio­na­lität: Batte­rien können sowohl Energie liefern als auch speichern, was bedeutet, dass sie sowohl bei einem Über- als auch bei einem Unter­an­gebot an Strom einge­setzt werden können.
  • Effizienz: Batte­rien sind sehr effizient im Vergleich zu tradi­tio­nellen Kraft­werken, die Regel­en­ergie bereitstellen.
  • Kosten­günstig: Batte­rien können im Vergleich zu anderen Anlagen sehr kosten­günstig Regel­en­ergie bereit­stellen, da sie beim Hoch- und/oder Runter­fahren deutlich weniger Kosten verur­sa­chen als z. B. ein konven­tio­nelles Kohle- oder Gaskraftwerk
Was ist die Präqua­li­fi­ka­tion für den Regel­en­er­gie­markt und wann muss diese erfolgen?

Um am Regel­en­er­gie­markt teilnehmen zu können, müssen die Betreiber und Betrei­be­rinnen sicher­stellen, dass die Anlagen die techni­schen Anfor­de­rungen der Übertra­gungs­netz­be­treiber (ÜNB) und die regula­to­ri­schen Rahmen­be­din­gungen erfüllen. (Anfor­de­rungen hier zu finden: www.regelleistung.net).Dieser Prozess wird auch “Präqua­li­fi­ka­tion” genannt.

Die Präqua­li­fi­ka­tion sollte in der Regel vor der Inbetrieb­nahme starten. Die Dauer der Präqua­li­fi­ka­tion ist vor allem abhängig vom ÜNB und dauert erfah­rungs­gemäß etwa 2-3 Monate.

Können alle Anlage­kon­stel­la­tionen (Stand-Alone, Co-location & Innovations­ausschreibung) am Regel­en­er­gie­markt teilnehmen?

Stand-Alone Batte­rie­spei­cher und Co-Location Batte­rie­spei­cher außer­halb der Innova­ti­ons­aus­schrei­bung können grund­sätz­lich am Primär­re­gel­en­ergie- als auch Sekun­där­re­gel­en­er­gie­markt teilnehmen.
Bei Innova­ti­ons­aus­schrei­bungen ist es recht­lich nicht möglich am Primär­re­gel­en­er­gie­markt teilzu­nehmen, da die Batte­rien nur ins Netz einspeisen und nicht aus dem Netz beziehen dürfen.

Theore­tisch kann ein Park im Rahmen der Innova­ti­ons­aus­schrei­bung jedoch positive Sekun­där­re­gel­en­ergie erbringen. Aufgrund von starken Einschrän­kungen beim Ladever­halten, wie beispiels­weise die Beladung des Batte­rie­spei­chers nur aus der benach­barten EE-Anlage oder einer benötigten Leistungs­er­brin­gung von über mind. vier Stunden, ist dies praktisch jedoch selten wirtschaft­lich lohnend.

Bei einer Intraday-Vermark­tung wird ein „Stand-alone“ Speicher mehr belastet als bei einer Vermark­tung in der Regel­en­ergie. Wer sichert mir zu, dass die Batterie durch die höhere Beanspru­chung nicht zu schnell „kaputt­ge­fahren“ wird? 

Die höhere zykli­sche Beanspru­chung der Batterie im konti­nu­ier­li­chen Intraday-Handel etwa gegen­über der Regel­en­ergie ist richtig. Damit der Speicher hierdurch nicht zu schnell degra­diert und sein Lebens­ende früher als in der Ausle­gung geplant erreicht, bieten wir zum Beispiel Sicher­heiten durch eine indivi­duell festge­legte Anzahl an jährli­chen nutzbaren Volla­de­zy­klen und vertrag­lich indivi­duell verein­barte Zyklus­kosten. Grund­sätz­lich stellen wir gemeinsam mit Ihnen sicher, dass im Rahmen der Vermark­tung stets alle verein­barten Garan­tie­be­din­gungen des Herstel­lers erfüllt werden.