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Sekun­där­re­gel­leis­tung

Lesezeit: < 1 Minute

Inhaltsverzeichnis

Was ist Sekun­där­re­gel­leis­tung (SRL)?

Defini­tion

Die Sekun­där­re­gel­leis­tung (SRL), auch Sekun­där­re­serve genannt, ist eine Schutz­ein­rich­tung, die von den Übertra­gungs­netz­be­trei­bern (ÜNB) einge­setzt wird, um die Frequenz­sta­bi­lität des Strom­netzes zu gewähr­leisten. Die SRL ist der Primär­re­serve (PRL) nachge­la­gert und dient als zweite Absiche­rung der Netzsta­bi­lität und zum Schutz vor Strom­aus­fällen. Die ÜNB fordern Sekun­där­re­serven an, wenn die Frequenz des Strom­netzes einen bestimmten Toleranz­wert über- oder unter­schreitet. Als positive SRL kann sie im Falle einer Unter­ver­sor­gung zusätz­liche Leistung in das Strom­netz einspeisen, als negative SRL kann sie im Falle einer Überver­sor­gung Leistung aus dem Strom­netz entnehmen. Negative Sekun­där­re­gel­leis­tung kann nicht nur von Strom­erzeu­gern, sondern auch von Strom­ver­brau­chern bereit­ge­stellt werden. 

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