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Wind­kraftanlage

Lesezeit: 1 Minute
Die Windenergie, auch Windkraft genannt, nutzt den Wind als erneu­er­bare Energie­quelle. Schon vor langer Zeit nutzte der Mensch Windmühlen, um Maschinen direkt vor Ort anzutreiben. Die Windkraft­an­lagen, die bis 2017 instal­liert wurden, decken 5,6 % des weltweiten Strom­be­darfs. Windräder sind effek­tive und umwelt­freund­liche erneu­er­bare Energieträger. 

Vorteile von Windkraftanlagen

Der Vorteil von Windkraft­an­lagen ist, dass sie überall zur Strom­erzeu­gung genutzt und einge­setzt werden können. Ob auf See oder auf Land, an der Küste oder im Gebirge und egal in welcher Klima­zone – Windräder sind flexibel, da sie nur den Wind benötigen. Es gibt Windkraft­an­lagen „onshore“, also auf dem Land, oder „offshore“, also auf See. 

Was man bei Windkraft­an­lagen beachten sollte

Wind ist keine regel­mäßig konstante Energie­quelle. Je nach Wetter­lage ändert sich die Windrich­tung und Windstärke und demnach auch die Strom­erzeu­gung von Windrä­dern. Insbe­son­dere bei Onshore-Windan­lagen gibt es eine schwan­kende und inkon­stante Leistungs­ab­gabe. Weht kein Wind, erzeugt eine Windkraft­an­lage 0% Strom. Dem kann man entge­gen­wirken – das Virtu­elle Kraft­werk ist die Lösung, um ein Gleich­ge­wicht zu erzeugtem Strom herzu­stellen. So können beispiels­weise mehrere Windräder oder aber auch unter­schied­liche Anlagen wie Photo­vol­taik (PV) -Anlagen und Biogas­an­lagen zusam­men­ge­schlossen werden. 

Windkraft­an­lagen: Bauformen von Windrädern

Im Gegen­satz zu fossilen Energie­trä­gern ist Wind ein immer verfüg­barer Energie­träger. Windstrom­erzeu­gung gilt neben Wasser­kraft, Photo­vol­taik und Biogas zu den Bausteinen der Energie­wende und trägt zur Nachhal­tig­keit bei.
In der Bauform unter­scheiden sich Windkraft­an­lagen in Wider­stands­läufer und Auftriebsläufer .

Wider­stands­läufer basieren auf der Verwen­dung des Strömungs­wi­der­stands. Sie bewegen sich nur genau so schnell wie die maximale Strömungs­ge­schwin­dig­keit des Windes beträgt. Wider­stands­läufer haben sich in der Windenergie nicht durch­ge­setzt. Auftriebs­läufer hingegen nutzen den dynami­schen Auftrieb. Die Rotor­blätter der Windkraft­an­lagen bewegen sich quer zum Wind und rotieren viel schneller als bei einem Widerstandsläufer.

 

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