Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

Die Kraft-Wärme-Kopplung ist ein Verfahren, bei dem gleichzeitig elektrischer Strom und Heizwärme erzeugt wird. Durch die parallele Wärme- und Strombereitstellung bei einem geringeren Gebrauch an Brennstoffen sinkt die Schadstoffemission. Somit tragen KWK-Anlagen zur Nachhaltigkeit bei.

Die Funktion von KWK-Anlagen

Durch einen Brennstoff wird zunächst Energie erzeugt. Die Abwärme, die bei der Verbrennung entsteht, wird in ein gekoppeltes Heizsystem eingespeist. Da diese Abwärme als Nah- oder Fernwärme genutzt werden kann, wird sie nicht verschwendet.

Brennstoffe hierfür können fossile Energiequellen wie Braunkohle, Erdgas, Steinkohle und Heizöl sein. Aber auch erneuerbare Energiequellen wie beispielsweise Biogas, Pflanzenöl, Solarthermie, Pellets oder die Kernenergie kommen für KWK-Anlagen in Betracht.

Förderungen von KWK in Deutschland

Mit dem KWK-Gesetz (KWKG) werden KWK-Anlagen zum Erhalt, zur Modernisierung und zum Ausbau gefördert. Die Betreiber von KWK-Anlagen erhalten für die Einspeisung des Stroms in das Netz einen fixen KWK-Zuschlag. Dieser Zuschlag variiert je nach Anlagengröße und beträgt zwischen 3,1 und 8,0 ct/kWh.

KWK-Anlagen mit fossilen Energieträgern stoßen jedoch weiterhin Kohlenstoffdioxid aus. Nur mit erneuerbaren Energien wird ein umfassender Klimaschutz gewährleistet. Somit können KWK-Anlagen, die erneuerbare Energien nutzen, auch wahlweise nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet werden.