Skip to content

Emissionshandel

Lesezeit: < 1 Minute

Inhaltsverzeichnis

Was ist Emissionshandel?

Definition

Der Emissionshandel ist ein marktbasierter Ansatz zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen. Die Idee ist, dass Unternehmen, die in der Lage sind, ihre Emissionen billiger zu reduzieren, ihre ungenutzten Emissionszertifikate an Unternehmen verkaufen können, für die es teurer ist, ihre Emissionen zu reduzieren. Auf diese Weise werden die Gesamtkosten der Emissionsreduzierung minimiert und gleichzeitig das gewünschte Umweltziel erreicht.

Es gibt verschiedene Ansätze für den Emissionshandel, der gängigste ist jedoch das Cap-and-Trade-System. Bei diesem System legt eine Regierung einen Grenzwert (oder eine Obergrenze) für die Gesamtmenge der Treibhausgasemissionen fest, die von Unternehmen in einem bestimmten Gebiet ausgestoßen werden dürfen. An diese Unternehmen werden dann Emissionszertifikate verteilt, wobei jedes Zertifikat das Recht darstellt, eine Tonne Treibhausgase auszustoßen. Verringert ein Unternehmen seine Emissionen, kann es seine ungenutzten Zertifikate an ein anderes Unternehmen verkaufen, das sie benötigt. Im Laufe der Zeit wird die Gesamtobergrenze für Emissionen gesenkt, wodurch der Preis für die Zertifikate steigt und ein Anreiz für Unternehmen geschaffen wird, in sauberere Technologien zu investieren.

Emissionshandelssysteme wurden bereits in verschiedenen Bereichen erfolgreich eingesetzt, und viele Experten sind der Meinung, dass sie eine flexible und kosteneffiziente Möglichkeit zur Bekämpfung des Klimawandels darstellen.

Wie hilfreich war dieser Artikel?

Zum Bewerten auf die Sterne klicken

Durchschnittliche Bewertung 4.9 / 5. Anzahl Bewertungen: 74

Noch keine Bewertung, sei der Erste!

Bild von Virtuelles Kraftwerk der EnBW

Virtuelles Kraftwerk der EnBW

Newsletter abonnieren
und mehr erfahren

Diese Themen könnten Sie interessieren:
Netzdienlichkeit
Batterievermarktung
Netzdienlichkeit verstehen: Fahrweise von Batteriespeichern und Auswirkungen auf die Netzstabilität

Lesezeit: 5 MinutenDer Begriff „Netzdienlichkeit“ wird in energiewirtschaftlichen Diskussionen aktuell häufig verwendet, insbesondere im Zusammenhang mit möglichen Maßnahmen zum Umgang mit Netzengpässen durch Netzbetreiber. Besonders im Kontext von Großbatteriespeichern (BESS) wird der Begriff immer wieder aufgegriffen und von den unterschiedlichsten Akteuren diskutiert: Sind Batteriespeicher netzdienlich? Doch was bedeutet Netzdienlichkeit eigentlich? Und worin

Jetzt lesen
Windräder Solaranlage und eine Fabrik
Direktvermarktung
Anforderungen & Voraussetzungen für die Direktvermarktung

Lesezeit: 4 MinutenDie Direktvermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien bietet Anlagenbetreibenden nicht nur die Chance, aktiv am Energiemarkt teilzunehmen, sondern auch von dynamischen Preisentwicklungen zu profitieren. Gleichzeitig gilt für Neuanlagen ab einer Leistung von 100 kWp eine gesetzliche Verpflichtung zur Direktvermarktung. Damit Sie den Einstieg reibungslos meistern, haben wir in diesem Leitfaden

Jetzt lesen
Zwei Männer prüfen eine Abrechnung
Direktvermarktung
Alles, was Sie als Kunde über Ihre Direktvermarktungs-Abrechnung wissen müssen

Lesezeit: 4 Minuten1. Wann erhalten Kunden ihre Abrechnung? Die Abrechnungen werden jeweils am 11. Werktag eines Monats für den Vormonat erstellt und im Portal hochgeladen. Sobald die Abrechnung im Portal hochgeladen wurde, erhält der Kunde hierüber eine Informationsmail. Sollte der Link in der E-Mail nicht unmittelbar funktionieren, bitte nochmals in 5-10 Minuten

Jetzt lesen