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Merit-Order

Lesezeit: < 1 Minute

Was ist Merit-Order?

Defini­tion

Der Begriff „Merit-Order” wird in der Energie­wirt­schaft als ein mögli­ches Beschrei­bungs­mo­dell eines funktio­nie­renden Strom­marktes verwendet. Das Modell beschreibt die Reihen­folge, in der die Kraft­werke, die Strom produ­zieren, an einem Strom­han­dels­platz einge­setzt werden. Die Merit-Order basiert auf den niedrigsten Grenz­kosten, das heißt den Kosten, die einem Kraft­werk für die letzte produ­zierte Megawatt­stunde entstehen. Die Merit-Order ist also unabhängig von den Fixkosten einer Stromerzeugungstechnologie.

Nach der Merit-Order werden zuerst die Kraft­werke zur Einspei­sung zugeschaltet, die konti­nu­ier­lich Strom zu sehr niedrigen Kosten produ­zieren. Danach werden Kraft­werke mit höheren Grenz­kosten zugeschaltet, bis der Bedarf gedeckt ist. Der Kraft­werks­ein­satz wird also so organi­siert, dass ein Kraft­werk mit hohen Fixkosten, aber niedrigen Betriebs­kosten nur dann einge­setzt werden muss, wenn dies zur Deckung der Verbrau­cher­nach­frage unbedingt erfor­der­lich ist.

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