Skip to content

In Windenergie inves­tieren: Alles über die Inves­ti­tion in Windkraft

Lesezeit: 4 Minuten
Gute Erträge, ein moderates Risiko und gleich­zeitig einen Beitrag zum Klima- und Umwelt­schutz leisten: Es ist kein Wunder, dass die Windenergie eine attrak­tive Anlage­mög­lich­keit für viele privaten Inves­toren darstellt. Darüber hinaus nimmt Windenergie eine entschei­dende Rolle in der Energie­wende ein. Im Jahr 2021 wurden bereits 23% des Strom­be­darfs von der Windenergie gedeckt, Tendenz steigend.Alles, was Sie zum Thema Inves­ti­tionen in Windkraft wissen müssen, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag. 

Quick Facts Windenergie Investment

30.000

Rund 30.000 Windkraft­an­lagen sind aktuell im Betrieb. Diese decken 23 Prozent des gesamten Strombedarfs. 

Vorteile

Das Inves­tieren in Windkraft zieht viele Vorteile mit sich: Es ist nachhaltig, bietet attrak­tive Renditen und birgt meist ein moderates Risiko. 

Anlage­formen

Verschie­dene Anlage­formen sind möglich: Aktien, Anleihen, Crowd­fun­ding und eine Direkt­be­tei­li­gung sind möglich. 

Welche Vorteile hat das Inves­tieren in Windkraft?

Windkraft zählt zu den erneu­er­baren Energien. Das bedeutet, dass sie unerschöpf­lich ist und keine fossilen Energie­träger zur Erzeu­gung benötigt werden. Bei der Erzeu­gung von Strom aus Wind entstehen kaum klima­schäd­liche Treib­haus­gase. Die Förde­rung von erneu­er­baren Energien ist ein entschei­dendes Element im Kampf gegen die Erder­wär­mung. Aufgrund ihrer weltweiten Verfüg­bar­keit und die vergleichs­weisen niedrigen Kosten wird die Windenergie eine steigende Bedeu­tung haben.  

Durch Inves­ti­tionen in Windkraft fördert man als Anleger aktiv den Klima­schutz. Insge­samt werden hohe Geldsummen für die Planung, den Vertrieb und den Betrieb von Windkraft­an­lagen benötigt. Demnach werden vielver­spre­chende Renditen möglich.  

Auch mit kleinen Summen lässt sich ein Invest­ment in der Windener­gie­branche reali­sieren: An Projekten können sich Anleger oft schon ab einem Wert von 100€ betei­ligen.  

Darüber hinaus werden Inves­ti­tionen in Windkraft staat­lich geför­dert. In Deutsch­land wird eine Abnahme des produ­zierten Stroms für die nächsten 20 Jahre garan­tiert. Somit handelt es sich um ein krisen­si­cheres Invest­ment, welches durch seinen Sachwert auch Infla­ti­ons­schutz bietet. Im Falle einer Direkt­be­tei­li­gung lassen sich durch das Invest­ment Steuer­vor­teile erzielen. Da man hier Mitun­ter­nehmer wird, kann man Steuer­stun­dungen nutzen und die steuer­liche Belas­tung in die Zukunft verlegen.  

Generell gibt es viele verschie­dene Möglich­keiten in Windenergie zu inves­tieren, sodass für jeden Anlagetyp eine passende Variante dabei ist. Diese werden im mittleren Teil des Blogar­ti­kels nochmal genauer erläu­tert.  

 

 

Vorteile eines Windkraftinvestments

Wie kann ich in Windenergie investieren?

Aktien kaufen

Eine Möglich­keit in Windkraft zu inves­tieren, besteht darin, Aktien von Unter­nehmen zu kaufen, die Windkraft­an­lagen planen, herstellen oder bauen. Mit dem Kauf einer Aktie werden Unter­neh­mens­an­teile gekauft. Dadurch können Gewinne durch die Ausschüt­tung von Dividenden oder den Verkauf der Aktien erzielt werden. Wem das einzelne Bewerten von Aktien zu zeitauf­wendig und kompli­ziert ist, der kann in Aktien­fonds inves­tieren. Diese enthalten verschie­dene Firmen in der Branche, die hohe ökolo­gi­sche und ethische Anfor­de­rungen erfüllen müssen. Da in einem Fonds mehrere Unter­nehmen enthalten sind, wird das Risiko gestreut und dadurch minimiert. 

Anleihen kaufen

Bei einer Anleihe leiht man dem Unter­nehmen, das in Windkraft inves­tiert, Geld. Sie werden mit einer festen Laufzeit vergeben. Man kauft damit keine Unter­neh­mens­an­teile, sondern ist ledig­lich ein Kredit­geber. Als Anleger bekommt man regel­mäßig das gelie­hene Geld plus Zinsen zurück. Grund­sätz­lich gilt eine Anleihe als weniger riskant als der Kauf von Aktien, da man im Fall einer Insol­venz eher Auszah­lungen bekommt als die Mitei­gen­tümer. Wem bei einer Anlage außerdem Flexi­bi­lität wichtig ist, der ist auch bei der Inves­ti­tion in eine Anleihe gut aufge­hoben: Häufig sind die Laufzeiten von diesen nämlich relativ kurz. 

Crowd­fun­ding

Wenn eine Gruppe von Personen gemeinsam ein Projekt angeht und einem Unter­nehmen Geld zur Reali­sie­rung eines Projektes zur Verfü­gung stellt, spricht man von Crowd­fun­ding. Die Projekte werden auf Platt­formen genau vorge­stellt und die wichtigen Daten wie zum Beispiel die benötigten Geldsummen sowie angestrebte Renditen werden darge­legt. Das Crowd­fun­ding stellt häufig die Ergän­zung zu einer Teilfi­nan­zie­rung einer Bank dar. 

Direkt­be­tei­li­gung und geschlos­sene Fonds

Bei einer Direkt­be­tei­li­gung werden die Anleger durch die Zahlung eines bestimmten Geldbe­trags als Komman­di­tisten an einer Komman­dit­ge­sell­schaft betei­ligt. Dort fließen die Gelder aller Inves­toren zusammen. Sobald die benötigte Summe für die Inves­ti­tion erreicht ist, wird der Fonds geschlossen. Gemeinsam können dann zum Beispiel Windenergie-Vorhaben reali­siert werden. In der Praxis bekommen die Inves­toren eine stille Teilhabe. Das bedeutet, dass sie zwar am Unter­nehmen betei­ligt sind, aber kein Mitspra­che­recht bei Entschei­dungen haben.Achtung! Bei einem einer Direkt­be­tei­li­gung werden häufig höhere Summen fällig und sie sind häufig eine längere Laufzeit geknüpft. 

Wie viel Rendite kann bei einer Inves­ti­tion in Windkraft erzielt werden?

Mit wie viel Rendite man bei der Inves­ti­tion in Windenergie rechnen kann, ist immer abhängig von der gewählten Form der Anlage und lässt sich pauschal auch nicht beant­worten. Oftmals sind aller­dings bei der Betei­li­gung an einer Windkraft­an­lage Renditen zwischen vier und sechs Prozent möglich.!Grund­sätz­lich lassen sich insbe­son­dere mit Aktien, einer Direkt­be­tei­li­gung oder der Betei­li­gung am Crowd­fun­ding eher höhere Renditen erzielen. Aller­dings muss hier auch bedacht werden, dass diese Formen des Invest­ments auch häufig mit einem höheren Risiko verknüpft sind.Der Kauf von Anleihen bedeutet ein gerin­geres Risiko. Dafür sind die Renditen aller­dings meist geringer als bei anderen Formen. 

Ist das Inves­tieren in Windkraft riskant?

Jede Form der Inves­ti­tion birgt ein gewisses Risiko mit sich. Im Hinblick auf die Windkraft ist dieses aller­dings vergleichs­weise gering. Erneu­er­bare Energien sind die Zukunft der Energie­branche und eine der elemen­tarsten Bausteine, um die Erder­wär­mung zu stoppen und die Klima­ziele zu errei­chen. Demzu­folge wird die Nachfrage nach Windenergie in den nächsten Jahren steigen. Darüber hinaus ist die Windkraft eine erprobte und bewährte Techno­logie, die sich in den letzten Jahren stetig weiter­ent­wi­ckelt hat.Wer als Anleger das Risiko zusätz­lich geringer halten möchte, sollte sich für die Inves­ti­tion in einen Fonds entscheiden, da hier unter­schied­liche Unter­nehmen betei­ligt sind und das Risiko somit gestreut ist. Gleich­zeitig sollte man nie nur in einem Bereich inves­tieren, das Portfolio sollte immer diver­si­fi­ziert sein. Vertrau­ens­wür­dige Anbieter liefern dem Anleger genaue Angaben über die Dauer des Invest­ments, die Kosten und geben realis­ti­sche Renditen an. Darüber hinaus sollten Sie sich eindeutig im Klaren darüber sein, in welches Projekt Sie inves­tieren und was konkret die Leistung Ihrer Kapital­an­lage ist. 

Fazit

Ökono­misch und vor allem ökolo­gisch attraktiv – so lässt sich eine Inves­ti­tion in Windkraft zusam­men­fas­send beschreiben. Wer sich für ein Invest­ment dieser Art entscheidet, fördert damit aktiv die Energie­wende und den Weg in eine klima­neu­trale Zukunft. Unabhängig davon stellen Erneu­er­bare Energien die Zukunft dar. Ihre Bedeu­tung für die Strom­erzeu­gung wird in den kommenden Jahren zunehmen. Die Möglich­keiten für ein Invest­ment sind vielfältig. Für ein Invest­ment ist kein techni­sches Wissen über die Funkti­ons­weise von Windkraft­an­lagen notwendig. Wer trotzdem mehr über die Funkti­ons­weise einer Windkraft­an­lage wissen möchte, kann das in diesem Blogbei­trag nachlesen. 

Wie hilfreich war dieser Artikel? 

Zum Bewerten auf die Sterne klicken 

Durch­schnitt­liche Bewer­tung 4.9 / 5. Anzahl Bewer­tungen: 118

Noch keine Bewer­tung, sei der Erste! 

Virtuelles Kraftwerk der EnBW

Virtuelles Kraftwerk der EnBW

Das Virtuelle Kraftwerk der EnBW verbindet Erzeuger und Verbraucher von erneuerbarer Energie mit Märkten und Möglichkeiten der Digitalisierung. Hierfür stellen wir als digitale Plattform Lösungen für eine dezentrale, digitale und sektorübergreifende Energiewelt zur Verfügung. Ziel ist es, den Energiebedarf und die Energieerzeugung optimal aufeinander abzustimmen und je nach Stromangebot und -nachfrage flexibel zu steuern.
Newsletter abonnieren
und mehr erfahren
Diese Themen könnten Sie interessieren:
Windenergie: Wissen und Details -Teaserbild
Energielexikon: Energiewissen kompakt & leicht verständlich
Windenergie

Lesezeit: 9 Minuten Was ist Windenergie? Defini­tion  Unter Windenergie versteht man die Nutzung der Bewegungs­en­ergie von Luftströ­mungen zur Erzeu­gung elektri­scher Energie. Die kineti­sche Energie der Luftmassen entsteht durch

Jetzt lesen
Energielexikon: Energiewissen kompakt & leicht verständlich
Wind­kraftanlage

Lesezeit: 1 minute Die Windenergie, auch Windkraft genannt, nutzt den Wind als erneu­er­bare Energie­quelle. Schon vor langer Zeit nutzte der Mensch Windmühlen, um Maschinen direkt vor Ort anzutreiben.

Jetzt lesen