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PV-Anlage planen: Die ultima­tive Check­liste zur Photo­vol­taik Planung

Lesezeit: 2 Minuten

Sie sind gerade dabei, eine neue PV-Anlage zu planen? Und vielleicht haben Sie sich dabei auch schon gefragt, was eigent­lich wann zu tun ist. Dann gibt Ihnen dieser Beitrag inklu­sive kompakter PDF zum Download einen Überblick, was bei der Planung und dem Bau einer PV-Anlage wann zu beachten ist. Mit der prakti­schen Check­liste zum Ausdru­cken und Abhaken geht dann auch kein Punkt mehr unter und dem erfolg­rei­chen Bau der neuen Solar­an­lage steht nichts mehr im Wege.

PV-Anlage planen - Schritt 1: Vorabplanung

Im ersten Schritt geht es darum, die Rahmen­daten für die Photo­vol­ta­ik­an­lage zu bestimmen. Hierzu muss die Größe der Dachfläche, die zur Verfü­gung steht, bestimmt werden. Etwaige Verschat­tungen (auch zukünf­tige, wie Bäume, die in der Nähe wachsen) und andere Belegungen der Dachfläche müssen beachtet werden. Aus der nutzbaren Dachfläche kann dann die erwart­bare Leistung bestimmt werden. Als Faust­regel gilt, dass für einen Kilowatt­peak in etwa eine Dachfläche von 8 bis 10 Quadrat­meter gerechnet werden kann. Dies ist aber auch abhängig von der Modulart, was in der Vorab­pla­nung bereits entschieden werden sollte.

PV-Anlage planen - Schritt 2: Angebote einholen

Sobald die Rahmen­daten festge­stellt wurden, kann man bereits Angebote einholen. Hierfür infor­miert man sich über unter­schied­liche Platt­formen über Solateure in der Nähe. Im besten Fall verein­bart man mit den Solateuren einen Termin vor Ort, um ein aussa­ge­kräf­tiges Angebot für die neue Solar­an­lage zu erhalten. So wird man gut beraten und erhält Infor­ma­tionen, was für den Einzel­fall zu beachten ist. Durch das Beratungs­ge­spräch können auch die Vorstel­lungen und Wünsche des Kunden in die Planung einfließen. Der Solateur kennt sich ebenfalls mit den bauli­chen Vorschriften aus und kann die Bauge­neh­mi­gung abklären. Es empfiehlt es sich aber trotzdem, diese auch selbst bei der Kommune zu erfragen.

PV-Anlage planen - Schritt 3: Angebote vergleichen

Nachdem man sich mehrere Angebote einge­holt hat, sollten diese mitein­ander vergli­chen werden, bevor ein Solateur beauf­tragt wird. Empfeh­lens­wert ist es, mindes­tens drei Angebote einzu­holen, um eine gute Basis zum Vergleich zu haben. Zur Bewer­tung sollten vor allem die Aspekte Preis, Ertrags­er­war­tung und Anlagen­qua­lität beachtet werden.

PV-Anlage planen - Schritt 4: Netzbe­treiber anfragen

Wenn ein entspre­chender Solateur beauf­tragt wurde, wird mit dem Netzbe­treiber noch die Netzver­träg­lich­keit überprüft. Dies sollte noch vor dem Baube­ginn festge­stellt werden. Hierzu muss ein Antrag gestellt werden, was meistens durch den Solateur durch­ge­führt wird.

PV-Anlage planen - Schritt 5: Über Direkt­ver­mark­tung informieren

Je nachdem, wie lange der Bau der Solar­an­lage dauert, sollte man sich eher früher schon über die Möglich­keit der Strom Direkt­ver­mark­tung infor­mieren. Mit dem Virtu­ellen Kraft­werk der EnBW haben Sie einen starken und zuver­läs­sigen Partner an Ihrer Seite, der die Direkt­ver­mark­tung Ihres Stroms übernimmt. Unter www.interconnector.de erhalten Sie alle wichtigen Informationen.

PV-Anlage planen - Schritt 6: Anmel­dung bei der Bundesnetzagentur

Die Solar­an­lage muss zu guter Letzt noch bei der Bundes­netz­agentur angemeldet werden. Dies kann frühes­tens am Tag der Inbetrieb­nahme statt­finden, spätes­tens jedoch einen Monat danach. Dieser Antrag muss vom Anlagen­be­treiber selbst ausge­füllt werden und erst mit diesem Antrag kann eine Einspei­se­ver­gü­tung ausbe­zahlt werden.

Alles auf einen Blick: Check­liste zur Planung Ihrer PV-Anlage jetzt kostenlos herunterladen.

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