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PV-Anlage betreiben: Check­liste für die Wartung von Photo­vol­taik Anlagen

Lesezeit: 2 Minuten

Die neue Photo­vol­taik-Anlage ist in Betrieb und soll noch viele Jahre Strom erzeugen. Damit das ohne große Verluste passiert, müssen auch während dem Betrieb einige Termine und Instand­hal­tungs-Maßnahmen regel­mäßig durch­ge­führt werden. Welche dies sind und wie häufig sie durch­ge­führt werden sollten, erfahren sie hier. Mit der prakti­schen PDF zum ausdru­cken und abhaken verpassen sie dann auch keine wichtigen Termine mehr. Dem langen und ertrag­rei­chen Betrieb steht also nichts mehr im Wege.

PV-Anlage betreiben - Schritt 1: Leistung überwachen

Der einfachste Weg zu überwa­chen, ob die Solar­an­lage noch richtig funktio­niert, ist es, die Erträge zu kontrol­lieren. Ein Hinweis auf einen Defekt oder Leistungs­ver­lust der Anlage könnte es sein, wenn trotz bestän­digem Wetter die Strom­pro­duk­tion sinkt. Erkennt man diese Auffäl­lig­keiten, kann man sie entspre­chend überprüfen lassen.

PV-Anlage betreiben - Schritt 2: Regel­mä­ßige Wartung

Durch eine regel­mä­ßige Wartung können etwaige Schäden in den Modulen und verbauten Teilen festge­stellt werden. So können im Schadens­fall auch die Herstel­ler­ga­ran­tien hinzu­ge­zogen und genutzt werden. Sinnvoll ist eine Wartung etwa alle zwei bis vier Jahre. Wenn man sich selbst etwas auskennt, kann man als Anlagen­be­sitzer auch einen Teil der Wartung übernehmen und spart sich damit einen Teil der Kosten.
Für die Wartung gibt es auch die Option, einen Wartungs­ver­trag für Ihre Solar­an­lage abzuschließen. So sichert man sich oftmals bessere Kondi­tionen und eine in regel­mä­ßigen Inter­vallen statt­fin­dende Wartung wird garan­tiert.
Sinnvoll ist es zudem, dass die Wartung einen PV-E-Check enthält. Das bedeutet, dass die Wartung durch eine Fachfirma für Photo­vol­taik durch­ge­führt wird.

PV-Anlage betreiben - Schritt 3: Versicherungsschutz

Falls man seine Photo­vol­ta­ik­an­lage zusätz­lich absichern möchte, gibt es auch verschie­dene Versi­che­rungen. Diese decken je nach Vertrag Schäden durch Unwetter, Tiere, Feuer, Ertrags­aus­fall oder auch Vanda­lismus ab.
Teilweise wird die Versi­che­rung der Photo­vol­ta­ik­an­lage über Wohnge­bäu­de­ver­si­che­rungen abgedeckt, es gibt jedoch auch spezi­elle Photo­vol­taik-Versi­che­rungen, die meist auch im Ertrags­aus­fall einspringen.

PV-Anlage betreiben - Schritt 4: Reinigung

Auch eine gerei­nigte Anlage sollte für hohen Ertrag nicht außer Acht gelassen werden. Setzt sich Schmutz auf der Solar­an­lage ab, kann in den Modulen weniger Energie produ­ziert werden. Beson­ders relevant ist die Reini­gung der Photo­vol­ta­ik­an­lage bei einem Neigungs­winkel von weniger als 25°, da in diesem Fall der Schmutz nicht durch Regen oder Schnee von der Anlage entfernt wird. Hierbei kann man die Anlage entweder profes­sio­nell reinigen lassen, oder – wenn die Anlage beispiels­weise gut über ein Dachfenster erreichbar ist – die Reini­gung selbst vornehmen. Man sollte darauf achten, keine aggres­siven Reini­gungs­mittel auf der Photo­vol­ta­ik­an­lage zu verwenden, da dies die Kompo­nenten der Anlage angreifen kann.
Sollte zur Reini­gung ein Unter­nehmen beauf­tragt werden, lohnt es sich, vorab die Kosten für die Reini­gung mit dem Ertrags­ver­lust durch Verschmut­zung gegenzurechnen.

Betrieb Photo­vol­taik Anlage: Fazit

Mit einigen kleinen Kniffen können Sie das meiste aus Ihrer Anlage heraus­holen. Also starten Sie am besten direkt und tragen sie sich Wartungs­ter­mine und eigene Kontroll­mög­lich­keiten ein. Mit der Check­liste haben Sie nochmal alles, was es zu beachten gibt, im Überblick.

Check­liste für den Betrieb von PV-Anlagen kosten­frei herunterladen

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