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Emissi­ons­handel

Lesezeit: < 1 Minute

Inhaltsverzeichnis

Was ist Emissionshandel?

Defini­tion

Der Emissi­ons­handel ist ein markt­ba­sierter Ansatz zur Reduzie­rung von Treib­haus­gas­emis­sionen. Die Idee ist, dass Unter­nehmen, die in der Lage sind, ihre Emissionen billiger zu reduzieren, ihre ungenutzten Emissi­ons­zer­ti­fi­kate an Unter­nehmen verkaufen können, für die es teurer ist, ihre Emissionen zu reduzieren. Auf diese Weise werden die Gesamt­kosten der Emissi­ons­re­du­zie­rung minimiert und gleich­zeitig das gewünschte Umwelt­ziel erreicht.

Es gibt verschie­dene Ansätze für den Emissi­ons­handel, der gängigste ist jedoch das Cap-and-Trade-System. Bei diesem System legt eine Regie­rung einen Grenz­wert (oder eine Obergrenze) für die Gesamt­menge der Treib­haus­gas­emis­sionen fest, die von Unter­nehmen in einem bestimmten Gebiet ausge­stoßen werden dürfen. An diese Unter­nehmen werden dann Emissi­ons­zer­ti­fi­kate verteilt, wobei jedes Zerti­fikat das Recht darstellt, eine Tonne Treib­haus­gase auszu­stoßen. Verrin­gert ein Unter­nehmen seine Emissionen, kann es seine ungenutzten Zerti­fi­kate an ein anderes Unter­nehmen verkaufen, das sie benötigt. Im Laufe der Zeit wird die Gesamt­ober­grenze für Emissionen gesenkt, wodurch der Preis für die Zerti­fi­kate steigt und ein Anreiz für Unter­nehmen geschaffen wird, in saube­rere Techno­lo­gien zu investieren.

Emissi­ons­han­dels­sys­teme wurden bereits in verschie­denen Berei­chen erfolg­reich einge­setzt, und viele Experten sind der Meinung, dass sie eine flexible und kosten­ef­fi­zi­ente Möglich­keit zur Bekämp­fung des Klima­wan­dels darstellen.

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