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Photo­vol­taik Eigen­ver­brauch optimieren in 4 Schritten

Lesezeit: 3 Minuten
Mit der neuen Photo­vol­ta­ik­an­lage auf dem Dach stellen sich natür­lich einige Fragen – mitunter was mit dem Solar­strom geschehen soll, der nun produ­ziert wird. Neben der Einspei­sung ins Strom­netz hat man auch die Möglich­keit, ihn selbst zu verwenden. Was hierbei zu beachten ist, wie man seinen Eigen­ver­brauch erhöhen kann und welche Eigen­ver­brauchs­quoten möglich sind, wird im Folgenden darge­stellt.

Welche Möglich­keiten habe ich zur Optimie­rung meines Photo­vol­taik-Eigen­ver­brauchs?

Zur Erhöhung des Eigen­ver­brauchs von Solar­strom gibt es unter­schied­liche Ansätze.
Der erste Weg, der keine zusätz­li­chen Anschaf­fungen benötigt, ist die Verschie­bung des Strom­ver­brauchs auf die Mittags­zeit. Da tagsüber die PV-Anlage am meisten Strom produ­ziert, ist es sinnvoll, Geräte mit einem hohen Energie­ver­brauch, wie zum Beispiel Wasch­ma­schinen zu dieser Zeit zu verwenden. Allein durch diese Maßnahme kann man einen Eigen­ver­brauch von ca. 25% errei­chen.
Ergänzt man die Solar­an­lage durch einen Batte­rie­spei­cher, so kann Strom, der produ­ziert aber nicht direkt verwendet wird, gespei­chert und zu einem anderen Zeitpunkt verwendet werden. Diese Kombi­na­tions-Lösung von PV-Anlage und Strom­spei­cher wird ohnehin meist beim Kauf einer Photo­vol­ta­ik­an­lage angeboten. Dadurch kann man bis zu 60% des produ­zierten Stroms selbst nutzen.
Auch mit einer Wärme­pumpe können Sie die eigene Nutzung des Solar­stroms erhöhen. Die Wärme­pumpe nutzt den durch die Solar­an­lage produ­zierten Strom, um die Umgebung oder ein Wasser­re­ser­voir zu erhitzen. Durch die Kombi­na­tion von PV-Anlage, Strom­spei­cher und Wärme­pumpe kann man seinen Eigen­ver­brauch auf bis zu 85% steigern.
Die ideale Ergän­zung ist ein Smart Home System, welches den Strom­be­darf misst und regelt. Bei hoher Strom­pro­duk­tion können so einer­seits die Geräte händisch einge­schaltet oder zentral automa­ti­siert werden. Mit Zeitschal­tungen können Licht, Jalou­sien oder weitere Strom-Verbrau­cher gesteuert werden. Die Kombi­na­tion aller Systeme (Photo­vol­ta­ik­an­lage, Strom­spei­cher, Wärme­pumpe und Smart Home) kann Ihre Eigen­ver­brauchs­quote auf bis zu 100% erhöhen.

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Die genannten Zahlen beziehen sich auf die im Webinar “Eigen­ver­brauch optimieren” (PV Magazine) genannten Werte. Es wird von einer wirtschaft­lich und technisch sinnvollen Ausle­gung ausge­gangen.

Was bedeutet Autarkie?

Bedeutet ein 100%iger Eigen­ver­brauch auch gleich­zeitig die Autarkie? Nicht zwangs­läufig. Auch wenn Sie Ihren Eigen­ver­brauch erhöhen, kann es sein, dass Sie zusätz­lich noch benötigten Strom zukaufen müssen. Autarkie bedeutet, dass man mit seinem produ­zierten Strom seinen gesamten Strom­be­darf decken kann. Oftmals reicht der erzeugte Solar­strom aber vor allem im Winter nicht aus, um den Bedarf zu decken.
Mit sogenannten „Insel­sys­temen“ ist die Autarkie bereits möglich. Bisher sind diese aber noch recht teuer. Mit sinkenden Kosten für PV-Module und Strom­spei­cher könnte sich dies jedoch in den nächsten Jahren ändern.

Der Eigen­ver­brauch im EEG

Im EEG wurde eine Eigen­ver­brauchs­ver­gü­tung festge­setzt, die jedoch in der EEG-Novelle 2012 entfernt wurde. PV-Anlagen, die bis zum 01. April 2012 angemeldet wurden, profi­tieren also noch zusätz­lich von dieser Vergü­tung. Pro selbst verbrauchter kWh erhält man zwischen 8 und 25 Cent. Alle Photo­vol­taik-Anlagen, die nach dem 01. April 2012 angemeldet wurden, erhalten keine Eigen­ver­brauchs­ver­gü­tung. Steigende Strom­preise bilden aber einen Anreiz, den erzeugten Solar­strom auch selbst zu verbrau­chen.

Der geeig­nete Strom­tarif für optimierten Eigen­ver­brauch

Nun haben Sie alle Maßnahmen ergriffen und nutzen Ihren erzeugten Strom – Ihr Eigen­ver­brauch ist optimiert. Dann lohnt es sich auch, den bestehenden Strom­tarif nochmal anzuschauen! Reguläre Strom­ta­rife werden bei optimiertem Eigen­ver­brauch oftmals teurer, da der Strom­be­darf schlechter prognos­ti­ziert werden kann. Daher bedarf es neuer Strom­ver­träge, die dies berück­sich­tigen: beispiels­weise der dynami­sche Reststrom­tarif des Virtu­ellen Kraft­werks der EnBW.
Beim dynami­schen Reststrom­tarif handelt es sich um einen Strom­tarif, der sich an den Börsen­preisen orien­tiert. Wir geben Ihnen den aktuellen Börsen­preis weiter und Sie bezahlen nur dann, wenn Sie Strom benötigen. Keine teuren Risiko­auf­schläge, ledig­lich eine kleine Service­ge­bühr wird erhoben. In unserem Portal können Sie die Preis­bil­dung jeder­zeit trans­pa­rent beobachten und sogar von negativen Preisen profi­tieren.
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Larissa Eiler

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