Skip to content

Ausfallarbeit

Lesezeit: < 1 Minute

Inhaltsverzeichnis

Was ist der Ausfallarbeit?

Definition

Die Ausfallarbeit, auch als Ausfallenergie bezeichnet, beschreibt die Energie die durch Abregelung im Einspeisemanagement verloren geht. Für die verlorene Energiemenge, die im normalen Netzbetrieb erzeugt worden wäre, erhalten Anlagenbetreibende eine Entschädigung. Die dadurch entstehenden Kosten werden über die Netznutzungsentgelte finanziert.

Laut dem Energiemonitoring-Bericht der Bundesnetzagentur 2021 ist die Höhe der jährlich entstehenden Ausfallenergie in den Jahren 2011 bis 2019 von 421 GWh auf 6.482 GWh angestiegen. Betrachtet man die Anteile an der Ausfallarbeit nach Erzeugungstechnologie, entsteht der größte Anteil durch Windenergie (Onshore und Offshore):

Ausfallarbeit verursacht durch Einspeisemanagementmaßnahmen 2011 - 2019
Ausfallarbeit verursacht durch Einspeisemanagementmaßnahmen 2011 - 2019 (Quelle: Energiemonitoringbericht 2021 der Bundesnetzagentur)

Wie hilfreich war dieser Artikel?

Zum Bewerten auf die Sterne klicken

Durchschnittliche Bewertung 4.9 / 5. Anzahl Bewertungen: 74

Noch keine Bewertung, sei der Erste!

Bild von EnBW Virtuelles Kraftwerk

EnBW Virtuelles Kraftwerk

Newsletter abonnieren
und mehr erfahren

Diese Themen könnten Sie interessieren:
Batterievermarktungsverträge
Batterievermarktung
Batterievermarktung: Vertragsdetails prüfen und Kostenfallen vermeiden

Lesezeit: 5 MinutenDie Batterievermarktung gewinnt weiterhin zunehmend an Bedeutung – und mit ihr auch die Anforderungen an Anlagenbetreiber, sich intensiv mit Vertragsstrukturen auseinanderzusetzen. Denn Batterievermarktungsverträge sind häufig vielschichtiger und unterscheiden sich zum Teil deutlich von den Verträgen aus der Direktvermarktung. Unterschiedliche Erlösquellen sowie eine Vielzahl potenzieller Kostenbestandteile machen es erforderlich, dass Anlagenbetreiber genau hinschauen und die Details sorgfältig prüfen. In diesem Beitrag zeigen wir, worin die

Jetzt lesen
Nichtbeanspruchbarkeiten Anlage - Redispatch
Direktvermarktung
Redispatch-Maßnahmen für Anlagen mit Eigenverbrauch – Abregelungen vermeiden

Lesezeit: 3 MinutenNetzbetreiber greifen immer wieder auf Redispatch-Maßnahmen zurück, um das Stromnetz stabil zu halten und Engpässe im Netz zu verhindern. Das bedeutet, dass Netzbetreiber bei Bedarf kurzfristig in die Stromeinspeisung eingreifen, unabhängig davon, ob der Strom aus konventionellen Kraftwerken oder aus Anlagen erneuerbarer Energien stammt. In der Praxis werden jedoch auch Anlagen mit Eigenverbrauchsanteil mitunter abgeregelt.

Jetzt lesen