Skip to content

OTC Handel

Lesezeit: < 1 Minute

Inhaltsverzeichnis

Was ist OTC-Handel?

Definition

Als OTC-Handel bezeichnet man den außerbörslichen Handel. OTC bedeutet ausgeschrieben „over-the-counter“, auf Deutsch übersetzt „über den Ladentisch“. Der OTC-Handel ist eine Form des Tradings, der nicht an offiziellen Börsen stattfindet. Stattdessen wird er direkt zwischen zwei Parteien abgewickelt, häufig über elektronische Plattformen oder per Telefon. Der außerbörsliche Handel ist beliebt für Aktien, die nicht aktiv an offiziellen Börsen gehandelt werden oder für Rohstoffe wie Öl und Gas.

Beispiel OTC-Handel Strom

Im Energiemarkt wird der OTC-Handel für den Kauf und Verkauf von Energierohstoffen wie Strom, Erdgas und Rohöl verwendet. Energiehändler nutzen in der Regel OTC-Plattformen, um direkt miteinander zu handeln, anstatt den Weg über eine offizielle Börse zu gehen. Diese Art des Handels bietet Energieunternehmen mehr Flexibilität beim Kauf und Verkauf von Energierohstoffen. So kann ein Energieunternehmen beispielsweise Erdgas von einem anderen Unternehmen kaufen, um seinen Bedarf für den kommenden Winter zu decken. Oder ein Energieunternehmen möchte einem anderen Unternehmen in einer Zeit hoher Nachfrage Strom verkaufen. OTC-Plattformen können auch zu Absicherungszwecken genutzt werden, was zur Risikominimierung beiträgt. Energieunternehmen nutzen häufig Hedging-Strategien, um sich vor Preisschwankungen bei Energierohstoffen zu schützen.

Wie hilfreich war dieser Artikel?

Zum Bewerten auf die Sterne klicken

Durchschnittliche Bewertung 4.8 / 5. Anzahl Bewertungen: 111

Noch keine Bewertung, sei der Erste!

Bild von EnBW Virtuelles Kraftwerk

EnBW Virtuelles Kraftwerk

Newsletter abonnieren
und mehr erfahren

Diese Themen könnten Sie interessieren:
Kapazitaet
Energielexikon: Energiewissen kompakt & leicht verständlich
Kapazität

Lesezeit: < 1 minuteWas bedeutet die Kapazität eines Batteriespeichers? Die Kapazität eines Batteriespeichers beschreibt die Menge an elektrischer Energie, die der Speicher aufnehmen, speichern und wieder abgeben kann. Sie ist eine zentrale Kennzahl von Speichersystemen und gibt somit an wie viel Energie zur Verfügung steht.  Die Kapazität wird in Wattstunden (Wh) angegeben – meist jedoch in Kilowattstunden (kWh) oder Megawattstunden (MWh), da Batteriespeicher in der Praxis größere Energiemengen speichern.  Abgrenzung

Jetzt lesen
Round-Trip-Efficiency (RTE)
Energielexikon: Energiewissen kompakt & leicht verständlich
Round-Trip-Efficiency (RTE)

Lesezeit: < 1 minuteWas bedeutet die Round-Trip-Efficiency (RTE)? Die Round-Trip-Efficiency (RTE) beschreibt den Gesamtwirkungsgrad eines Energiespeichersystems, beispielsweise eines Batteriespeichers. Sie gibt an, welcher Anteil der ursprünglich eingespeicherten Energie nach einem vollständigen Lade- und Entladezyklus (Vollladezyklus) wieder nutzbar zur Verfügung steht.  Mit einer Formel lässt sich die Round-Trip-Efficiency wie folgt ausdrücken:  Round-Trip-Wirkungsgrad (%) = (Energieabgabe/​Energiezufuhr) × 100%  Zu beachten

Jetzt lesen