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Grünstromspeicher

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Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Grünstromspeicher?

Als Grünstromspeicher werden Batteriespeicher bezeichnet, die ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Windkraft, Photovoltaik oder Wasserkraft geladen werden. Der Begriff hat sowohl eine technische als auch eine energiewirtschaftlich-regulatorische Bedeutung: Technisch unterscheidet sich ein Grünstromspeicher nicht zwangsläufig von anderen Speichern; entscheidend ist die Herkunft des in die Batterie eingespeicherten Stroms. 

In der Regulierung und Marktkommunikation (z.B. bei der Stromkennzeichnung oder Förderzugängen) ist die klare Trennung von Grünstrom und konventionellem Strom essenziell. Die Einstufung als Grünstromspeicher erfordert daher meist eine entsprechende messtechnische Trennung auf Netzebene, die sicherstellt, dass der Speicher nicht aus dem Netz beladen wird. Ziel ist es, im Rahmen von Co-Location-Projekten Stromüberschüsse aus den fluktuierenden erneuerbaren Erzeugern flexibel zwischenzuspeichern und zur Glättung von Erzeugungslastprofilen oder zur Vermarktung an den Day-Ahead– und Intraday-Märkten bereitzustellen. 

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