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Solaranlage mieten: so einfach funktioniert es

Lesezeit: 2 Minuten

Dass jemand bei Immobilien vor der Entscheidung „Mieten oder Kaufen?“ steht, ist im Prinzip nichts Neues. Auch bei Autos wird beispielsweise die Option des Leasings oft wahrgenommen. Also wieso nicht einfach die Solaranlage mieten? Welche Modelle es hierfür gibt, was man beachten muss und wie man optimal davon profitieren, kann erfahren Sie hier.

Solaranlage mieten, pachten oder leasen?

Auch wenn diese begriffliche Unterscheidung oft stattfindet, ist sie im Kontext des Photovoltaik-Markts nicht ganz richtig. Rechtlich gesehen handelt es sich bei allen Modellen um eine Pacht, denn der Kunde kann frei entscheiden, wie er den produzierten Strom nutzen möchte. Man kann also sagen, dass die Begriffe Miete, Pacht und Leasing im PV-Kontext bedeutungsgleich genutzt werden.

Solaranlage mieten: Was kostet das?

In welcher Höhe Kosten für die gemietete PV-Anlage anfallen, hängt von der Anlagengröße und dem Anbieter ab. Bei einer Dachanlage mit Speicher auf einem Einfamilienhaus kann man mit monatlichen Kosten von etwa 130 € rechnen.

Solaranlage mieten oder kaufen?

Für gewöhnlich spart man bei der Miete im Vergleich zum Kauf auf den ersten Blick nicht unbedingt Geld. Vielmehr bietet sich hierdurch die Möglichkeit, nicht so viel Geld auf einmal investieren zu müssen, und trotzdem Strom von der Sonne nutzen zu können.

Doch schaut man genauer hin, überzeugen Anbieter, wie der Marktführer DZ-4, durch ihr Rundum-Sorglos-Paket: Sämtliche laufenden Kosten für Versicherungen, die Anlagenüberwachung, Rücklagenbildung und Reparaturen bis hin zum Komponentenaustausch sind mit der Miete bereits abgedeckt. Beim Kauf einer Solaranlage sind dies alles Extraposten, die organsiert und bezahlt werden müssen.

Welche Vorteile gibt es beim Mieten einer Solaranlage?

Zuerst lässt sich als Vorteil nennen, dass man ohne große vorherige Investitionskosten, nachhaltige Sonnenenergie erhält. Dies vereinfacht den Einstieg in die Stromerzeugung, weil es die Hürde der Anschaffungskosten nimmt.

Bei der Finanzierung einer PV-Anlage profitiert man in der Regel auch von einem Rundum-Sorglos-Paket. In der Miete der Solaranlage sind nämlich bereits Installationskosten, Wartung und die Inbetriebnahme enthalten. Der Mieter muss sich somit um nichts kümmern.

Je nach Vertragsdetails schließen die Mietkosten zudem auch die Miete eines Batteriespeichers oder weitere Dienstleistungen ein. Mit dem Batteriespeicher kann die Sonnenenergie, die zum Produktionszeitpunkt nicht benötigt wird, zwischengespeichert und dann an einem anderen Zeitpunkt benutzt werden. So lassen sich bis zu 70 Prozent des jährlichen Strombedarfs mit Strom vom eigenen Dach abdecken.

Welche Nachteile gibt es beim Mieten einer Solaranlage?

Verglichen mit dem Kauf einer Anlage ergibt sich nur der Unterschied, dass man die Anlage nicht selbst besitzt. Je nachdem welches Angebot man dabei in Anspruch nimmt, verbleibt die Anlage im Besitz des Vermieters, der lediglich Betreiber der Solaranlage ist. Je nach gewähltem Angebot geht die Anlage aber oftmals nach Ablauf der Mietdauer in den Besitz des Mieters über und produziert viele weitere Jahre Solarstrom.

Zudem gilt es zu bedenken, dass man sich zwar nicht um die Installation und Instandhaltung kümmern muss, aber auch abhängig von den festgelegten Dienstleistern ist. Man ist also in gewisser Weise an die Dienstleister gebunden.

Solaranlage mieten – Fazit

Die Miete von Solaranlagen kann, gerade wegen der normalerweise hohen Anschaffungskosten, eine gute Alternative zum Kauf sein. Auch dadurch, dass die Wartung und Instandhaltung bereits in der Miete enthalten sind, entstehen finanziell keine Mehrkosten, falls doch einmal etwas kaputtgehen sollte. Ohne großen eigenen Aufwand kann man so von dem durch die PV-Anlage produzierten Strom profitieren.

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Larissa Eiler

Larissa Eiler

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