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Strom Spotpreis

Lesezeit: 2 Minuten

Inhaltsverzeichnis

Der Handel von elektri­scher Energie wird von der EEX Strom­börse organi­siert. Strom­an­bieter, Energie­kon­zerne sowie Unter­nehmen kaufen und verkaufen Strom­mengen für spezi­fi­sche Zeiträume. Am direkten Strom­handel können Privat­per­sonen jedoch nicht teilnehmen. Je nachdem, wie lang der Liefer­zeit­raum für Strom sein soll, wird auf dem Termin- oder Strom Spotmarkt gehandelt.

Am Spotmarkt, für den mittler­weile die EPEX Spot SE in Paris zuständig ist, wird nur kurzfristig liefer­barer Strom vertrieben. Der Spotpreis ist dabei der Preis, der auf dem Spotmarkt ermit­telt wird. Dieser wird von Angebot und Nachfrage bestimmt und ändert sich konti­nu­ier­lich. 

Strom Spotpreis bei erneu­er­baren Energien

Auf dem Spotmarkt wird der Preis von vielen Seiten beein­flusst und schwankt durch­ge­hend. Bei der Strom­erzeu­gung aus erneu­er­baren Energie­quellen hängt der Spotpreis buchstäb­lich vom Wetter ab. Ist es dunkel und es weht kein Wind, spricht man von einer “Dunkel­flaute”. Dann werden nur sehr geringe oder gar keine Strom­mengen durch erneu­er­bare Energien produ­ziert. In der Folge steigt der Spotpreis extrem an.

An Tagen mit viel Sonnen­ein­strah­lung wiederum sind die Preise am Spotmarkt beson­ders zur Mittags­zeit sehr günstig, da zu dieser Zeit die Nachfrage größten­teils von Sonnen­en­ergie gedeckt wird.

Als der Ausbau von erneu­er­baren Energien ins Rollen kam, stieg das Inter­esse für einen noch kurzfris­ti­geren Strom­handel. Der Intraday-Markt wurde ins Leben gerufen, auf dem konti­nu­ier­lich mit Strom gehan­delt wird. Auf diese Weise kann der Handel von Strom aus erneu­er­baren Energie-Anlagen (EE-Anlagen) an sich fortlau­fend verän­dernde Wetter-Prognosen angepasst werden.
Je mehr EE-Anlagen ausge­baut werden, desto mehr werden die Spotpreise sinken. Abgesehen davon enthalten diese Preise keine Risikoaufschläge.

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