Skip to content

Strom Spotpreis

Lesezeit: < 1 Minute

Inhaltsverzeichnis

Der Handel von elektrischer Energie wird von der EEX Strombörse organisiert. Stromanbieter, Energiekonzerne sowie Unternehmen kaufen und verkaufen Strommengen für spezifische Zeiträume. Am direkten Stromhandel können Privatpersonen jedoch nicht teilnehmen. Je nachdem, wie lang der Lieferzeitraum für Strom sein soll, wird auf dem Termin- oder Strom Spotmarkt gehandelt.

Am Spotmarkt, für den mittlerweile die EPEX Spot SE in Paris zuständig ist, wird nur kurzfristig lieferbarer Strom vertrieben. Der Spotpreis ist dabei der Preis, der auf dem Spotmarkt ermittelt wird. Dieser wird von Angebot und Nachfrage bestimmt und ändert sich kontinuierlich. 

Strom Spotpreis bei erneuerbaren Energien

Auf dem Spotmarkt wird der Preis von vielen Seiten beeinflusst und schwankt durchgehend. Bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen hängt der Spotpreis buchstäblich vom Wetter ab. Ist es dunkel und es weht kein Wind, spricht man von einer “Dunkelflaute”. Dann werden nur sehr geringe oder gar keine Strommengen durch erneuerbare Energien produziert. In der Folge steigt der Spotpreis extrem an.

An Tagen mit viel Sonneneinstrahlung wiederum sind die Preise am Spotmarkt besonders zur Mittagszeit sehr günstig, da zu dieser Zeit die Nachfrage größtenteils von Sonnenenergie gedeckt wird.

Als der Ausbau von erneuerbaren Energien ins Rollen kam, stieg das Interesse für einen noch kurzfristigeren Stromhandel. Der Intraday-Markt wurde ins Leben gerufen, auf dem kontinuierlich mit Strom gehandelt wird. Auf diese Weise kann der Handel von Strom aus erneuerbaren Energie-Anlagen (EE-Anlagen) an sich fortlaufend verändernde Wetter-Prognosen angepasst werden.
Je mehr EE-Anlagen ausgebaut werden, desto mehr werden die Spotpreise sinken. Abgesehen davon enthalten diese Preise keine Risikoaufschläge.

Wie hilfreich war dieser Artikel?

Zum Bewerten auf die Sterne klicken

Durchschnittliche Bewertung 5 / 5. Anzahl Bewertungen: 6

Noch keine Bewertung, sei der Erste!

Bild von EnBW Virtuelles Kraftwerk

EnBW Virtuelles Kraftwerk

Newsletter abonnieren
und mehr erfahren

Diese Themen könnten Sie interessieren:
Kapazitaet
Energielexikon: Energiewissen kompakt & leicht verständlich
Kapazität

Lesezeit: < 1 minuteWas bedeutet die Kapazität eines Batteriespeichers? Die Kapazität eines Batteriespeichers beschreibt die Menge an elektrischer Energie, die der Speicher aufnehmen, speichern und wieder abgeben kann. Sie ist eine zentrale Kennzahl von Speichersystemen und gibt somit an wie viel Energie zur Verfügung steht.  Die Kapazität wird in Wattstunden (Wh) angegeben – meist jedoch in Kilowattstunden (kWh) oder Megawattstunden (MWh), da Batteriespeicher in der Praxis größere Energiemengen speichern.  Abgrenzung

Jetzt lesen
Round-Trip-Efficiency (RTE)
Energielexikon: Energiewissen kompakt & leicht verständlich
Round-Trip-Efficiency (RTE)

Lesezeit: < 1 minuteWas bedeutet die Round-Trip-Efficiency (RTE)? Die Round-Trip-Efficiency (RTE) beschreibt den Gesamtwirkungsgrad eines Energiespeichersystems, beispielsweise eines Batteriespeichers. Sie gibt an, welcher Anteil der ursprünglich eingespeicherten Energie nach einem vollständigen Lade- und Entladezyklus (Vollladezyklus) wieder nutzbar zur Verfügung steht.  Mit einer Formel lässt sich die Round-Trip-Efficiency wie folgt ausdrücken:  Round-Trip-Wirkungsgrad (%) = (Energieabgabe/​Energiezufuhr) × 100%  Zu beachten

Jetzt lesen
Depth of Discharge (DoD)
Energielexikon: Energiewissen kompakt & leicht verständlich
Depth of Discharge (DoD)

Lesezeit: 2 MinutenWas bedeutet die Depth of Discharge (DoD) bei Batteriespeichern? Die Depth of Discharge (DoD), auch als Entladetiefe bezeichnet, gibt den Prozentsatz der Kapazität einer Batterie an, der im Verhältnis zu seiner Nennkapazität entladen wurde. Sie zeigt, wie viel der maximal verfügbaren Kapazität tatsächlich genutzt wird, ohne dabei die Batterie zu schädigen und ist somit ein wichtiger Parameter bei Batteriespeichern.  

Jetzt lesen