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EEG-Umlage

Lesezeit: < 1 Minute
Strom wird bevorzugt aus Erneuerbaren Energien, wie Wasserkraft, Windkraft, Geothermie, Biomasse oder Photovoltaik (PV), in das Netz eingespeist. Dafür kaufen Netzbetreiber den Strom beim Anlagenbetreiber ein und verkaufen ihn wieder an der Strombörse. Dabei entsteht eine Differenz zwischen den Einnahmen und Ausgaben des Stromhandels. Durch die EEG-Umlage wird diese Differenz wieder ausgeglichen. Diese wird von den Strom-Endverbrauchern als Teil des Strompreises bezahlt.

EEG-Umlage wird von allen mitfinanziert

Der Energiemarkt in Deutschland ist noch von fossilen Energieträgern geprägt. Jedoch befindet sich der Strommarkt im Umbruch und erneuerbare Energien werden gefördert. Das geschieht aber nicht von heute auf morgen. Das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) wurde verabschiedet, um die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien voranzutreiben. Als Anreiz bekommen die Anlagenbetreiber eine feste Vergütung. Um diese Einspeisevergütung zu finanzieren, müssen die Verbraucher einen Aufschlag auf den Strompreis zahlen, die EEG-Umlage.
Unternehmen, die einen sehr hohen Stromverbrauch haben, können sich mit einem Antrag von der EEG-Umlage befreien, damit sie im internationalen Wettbewerb gestärkt werden.

Direktvermarktung als Alternative

Statt der fixen EEG-Vergütung können Anlagenbetreiber mittels Direktvermarktung ihren selbst erzeugten Strom direkt an der Börse vermarkten. Damit möglichst viele Anlagen in die Direktvermarktung gehen, wird den Anlagenbetreibern mit dem Marktprämienmodell eine Managementprämie ausgezahlt. Das heißt, dass auch hier die Auszahlungen an die Anlagenbetreiber höher sind als die Einnahmen aus dem Stromverkauf. Genauso wird diese Differenz mit der EEG-Umlage ausgeglichen, die die Endverbraucher mit dem Strompreis zahlen.

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Berechnung der EEG-Umlage

Die Netzbetreiber legen die EEG-Umlage jährlich zum 15. Oktober in einer Prognose fest und veröffentlichen sie für das folgende Jahr auf der Website www.netztransparenz.de. Die Höhe der EEG-Umlage wird beeinflusst durch den Strompreis an der Börse, den Ausbau weiterer EEG-Anlagen, dem aktuellen EEG-Kontostand und der Höhe des Letztverbrauchs.

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