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Nennleistung

Lesezeit: 2 Minuten

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Nennleistung?

Definition

Unter elektrischer Nennleistung versteht man die höchste Leistung, auf die eine Stromerzeugungsanlage laut Hersteller ausgelegt ist. Es handelt sich hierbei um die Leistung, die eine Anlage maximal im Dauerbetrieb bei bestimmten Umgebungskriterien erbringen kann, ohne die Lebensdauer oder Sicherheit der Anlage einzuschränken. Bei Biogasanlagen und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK), die gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen, unterscheidet man zwischen elektrischer und thermischer Nennleistung. 

Wie berechnet man die Nennleistung? 

Die Nennleistung ist die (meist) vom Hersteller genannte Orientierungshilfe, mit der eine Anlage dauerhaft wirtschaftlich hinsichtlich des Verschleißes und Energieeinsatzes sicher betrieben werden kann. Die Nennleistung berechnet sich anhand der Standardbedingungen, zum Beispiel der Nennwindgeschwindigkeit bei Windkraftanlagen oder der Nennfallhöhe bei Wasserkraftanlagen. Für Photovoltaikanlagen spielen die Temperatur, Strahlungsstärke und die Beschaffenheit des Lichts mit in die Berechnung. 

Was ist der Unterschied zwischen Nennleistung und Maximalleistung? 

Ganz allgemein ist die Nennleistung also eine Art Richtwert, denn sie wird anhand von standardisierten Rahmenbedingungen festgelegt, bei Photovoltaikanlagen sind das beispielsweise die Strahlungsstärke oder die Temperatur. Sie bezeichnet die Dauerleistung, die eine Anlage erbringen kann. Die Maximalleistung bezeichnet die Spitzenleistung einer Anlage, aber auch die zusammengefassten Spitzenleistungen mehrerer Stromerzeugungseinheiten .  

Die Nennleistung von Solaranlagen wird in Kilowatt Peak angegeben, also in der Spitzenanzahl an Kilowattstunden, die von der Anlage erbracht werden kann. Durch die Angabe der Nennleistung wird der Anlage ein Wert zugeschrieben, mittels welchem man sie mit anderen vergleichen kann. Allerdings können diese Bedingungen, unter denen eine Anlage die Nennleistung erbringen kann, in der Realität nicht immer eingehalten werden: Die Nennleistung entspricht in der Regel nicht der tatsächlich erbrachten Leistung der Stromerzeugungsanlage. Die tatsächlich erbrachten Kilowattstunden sind von den Betriebsbedingungen und den Wetterbedingungen abhängig.  

Wenn wir Sie darum bitten, die elektrische Nennleistung anzugeben, dann benötigen wir von Ihnen die  Generator Peakleistung. Damit ist die gesamte Modulleistung gemeint, also die Summe der möglichen Leistung aller Einzelmodule. Damit ist die gesamte mögliche Anlagenleistung, quasi das Potential aller Module und somit der gesamten Anlage gemeint. Für weitere Informationen zur elektrischen Nennleistung in unserem Portal lesen Sie hier weiter.  

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Pierre Fees, Head of Renewables Sales

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